Musikschule Südliche Bergstarße
Musikschule Südliche Bergstarße

Musikschule Südliche Bergstraße

Was vor nunmehr 50 Jahren sehr bescheiden in Form von Musikkursen an der
Wieslocher Volkshochschule begann, hat sich längst zu einer zeitgemäßen
„Musikschule für Alle” entwickelt.
 
Die Musikschule „Südliche Bergstraße“ ist eine öffentliche gemeinnützige
Einrichtung und wird von den Städten und Gemeinden des Zweckverbandes,
vom Land Baden Württemberg und dem Rhein-Neckar-Kreis getragen. 
Zurzeit werden ca. 2000 Schüler von über 70 Lehrkräften in Wiesloch, Walldorf,
Sandhausen, Nussloch und St. Leon-Rot unterrichtet.

 
         Die Angebotspalette umfasst

      ·  eine ganzheitliche musikalische Grundbildung

      ·  eine große Bandbreite an Instrumental- und Vokalfächern
         in Klassen-, Gruppen und Einzelunterricht

      ·  eine Vielfalt an Ensemblefächern unterschiedlicher
         Besetzungen und Stile.

         Auch auf das Musizieren außerhalb der Musikschule - 
         in der Familie, in Schulen oder in Vereinen -
         werden die Schülerinnen und Schüler vorbereitet.

Musikalische Bildung von Anfang an
Kinder brauchen Musik!

 

Die ersten sechs Lebensjahre sind für die Entwicklung eines Kindes von entscheidender Bedeutung. Zahlreiche Studien auf dem Sektor der Hirn- und Lernforschung belegen die Relevanz der frühen Lebensphase für die individuelle Möglichkeiten im späteren Leben.

 

Von zentraler Bedeutung für die Entwicklung ist die Empfindungs- und Ausdrucksfähigkeit, die durch vielfältige musikalische Anregungen beim gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren gefördert wird.

 

Für das Kulturwesen Mensch stellt die Musik ein unverzichtbares

Medium ästhetischer Weltbewegung und Selbstvergewisserung dar.

 

Beim Umgang mit Musik entstehen unmittelbar Lernanlässe auf dem Gebiet der Motorik, des Spracherwerbs und des Sozialverhaltens. Die hierbei erworbenen Kompetenzen können vor dem Hintergrund einer stark von Migration und Segregationstendenzen geprägten Gesellschaft zur Integration beitragen.

 

Diese grundlegenden Erkenntnisse finden zunehmend auch in den Bildungs- und Erziehungsplänen der Bundesländer Beachtung.

 

Bildungspartner Musikschule

 

Öffentliche Musikschulen im Verband deutscher Musikschulen (VdM) verfügen über langjährige Erfahrung in der Elementaren Musikpädagogik. Sie erfüllen ihren öffentlichen Bildungsauftrag, dem sie durch qualifiziertes Fachpersonal und eine kontinuierliche Qualitätssicherung nachkommen.

 

Mit altersgerechten und entwicklungspsychologisch fundierten Unterrichtsangeboten begleiten Musikschulen Kinder in diesem wichtigen Lebensabschnitt und unterstützen so das aktive Singen und Musizieren in Familie, Kindergarten Vorschule und Grundschule.

 

Diese Angebote musikalischer Bildung und Erziehung richten sich schon an Kleinkinder ab dem ersten Lebensjahr gemeinsam mit ihren Eltern. In Eltern-Kind-Gruppen werden die Kinder auf vielfältige Weise musikalisch angeregt. Ihre Eltern werden zu einem natürlichen Umgang mit Musik im Alltag und Familie angeleitet und können dadurch zu Hause ein musikalisches Umfeld zu schaffen: Ein gutes Beispiel für Familienlernen!

 

Für Kindergartenkinder und Grundschulkinder haben sich die Elementare Musikerziehung und das Vorbereitenden Musizieren sowie Rhythmik bewährt. Für diese Altersgruppen machen es sich die Musikschulen zur Aufgabe:

 

  • Kinder beim Entdecken und spontanem Umsetzen von musikalischen Elementen auf dem Weg zu einem selbst bestimmten Umgang mit Musik zu begleiten.
  • Kindern Wege zum ausdrucksvollen Singen und Sprechen, zu Bewegung und Tanz, zum Improvisieren, zum Hören, Nachdenken und Sprechen über Musik zu bahnen,
  • bei den jeweiligen musikalischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder anzusetzen und ihnen dabei zu helfen, diese auf dem Wege einer fortwährenden Differenzierung gezielt weiterzuentwickeln
  • die auditive, körperliche und speziell musikalischen Sensibilität der Kinder auf vielfältige Weise anzuregen
  • die jeweiligen musikalischen Begabungen zu erkennen und nachhaltig zu fördern.

 

Übergänge zum Instrumentalunterricht gestalten die Musikschulen durch Orientierungsangebote, in denen Kindern verschiedene Instrumente ausprobieren können und so eine Hilfestellung erhalten, ihr Instrument zu finden. Je nach Neigung bietet auch die Teilnahme an Kinderchor, an Musiktheorie oder den zahlreichen Ensembles, Orchestern und Bands der Musikschule die Möglichkeit, bereits erworbene Fähigkeiten einzubringen und weiter zu entwickeln.

 

Innovative Konzepte für den Gruppen- und Klassenunterricht etwa mit Blas-, Streich- und Perkussionsinstrumenten eröffnen attraktive Wege, elementare Musikerziehung mit Instrumentalunterricht zu verknüpfen.

 

Darüber hinaus engagieren sich Musikschulen vielfach als Kooperationspartner in der musikalischen Fort- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Grundschullehrkräften und in der Zusammenarbeit mit Musikvereinen und Chören.

 

BILDUNG VON ANFANG AN – MIT MUSIK!

 

  • Öffentliche Musikschulen bieten ihren Schülerinnen und Schülern mir sorgfältig aufeinander abgestimmten Unterrichtsangeboten eine systematische Ausbildung und fördern so die musikalischen Potenziale der Kinder.
  • Musikschulen sind kompetente Partner musikalischer Bildung für Familien ebenso wie für Kindertagesstätten und Schulen.
  • Musikschulen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur breiten Verankerung von Musik in der Gesellschaft.

All diese Qualitätsmerkmale erfüllt die Musikschule Südliche Bergstraße, Mitglied im „Verband deutscher Musikschulen“

 

Studien

 

Wenn der Nachwuchs plötzlich Popsongs vor sich hin trällert, sollten die Eltern nicht genervt sein. Denn: Musizierende Kinder tun aktiv etwas für ihre Sprachfitness. Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben musikbegeisterte Kinder mit Altersgenossen verglichen, die sich nicht mit Noten und Instrumenten beschäftigen. Das Ergebnis: Die Hirnströme der jungen Musiker reagieren sensibler auf Sprachfehler, die ihnen die Wissenschaftler zu Testzwecken vorspielen. In einer früheren Untersuchung hatten die Forscher bereits herausgefunden, dass das Gehirn Sprache und Musik auf ähnliche Art verarbeitet. Darauf baut die neue Studie auf und zeigt: Musikunterricht ist gleichzeitig auch Sprachtraining. Die Kinder scheinen schon davon gehört zu haben: Während Erwachsenenchöre weiter über Mitgliederschwund klagen, zählt der Deutsche Chorverband in den vergangenen Jahren mehr Kinder- und Jugendchöre. Die Eltern sollten diesem Vorbild folgen: Auch das Gehirn eines Erwachsenen wird durch Musik lernfähiger - wenn auch nicht mehr schnell.
(Quelle: Zeitschrift Chrismon)

Bücher

Hans Günther Bastian:
Kinder optimal fördern - mit Musik.
Atlantis Musikbuch 2001. 100 Seiten.
ISBN 3-254-08381-4. 6,50 Euro

Wilfried Gruhn:
Kinder brauchen Musik. Musikalität bei kleinen Kindern entfalten und fördern.
Beltz Verlag (Weinheim, Basel) 2003. 141 Seiten.
ISBN 3-407-22867-8. 12,90 EUR.

Dorothee Kreusch-Jacob:
Musik macht klug.
Musiknoten Verlag 1999. 158 Seiten. 17,95 Euro
ISBN 3466304962

Andrea Rittersberger:
Jedes Kind will musizieren.
Beust Verlag 2002. 192 Seiten.
ISBN 3895300888, 17.90 Euro

Volker Kriegel
Erwin mit der Tröte
Heyne Verlag 2004. 60 Seiten.
ISBN 3453875273, 7,50 Euro

Zeitungsartikel

 

Wer viel singt, lebt gesünder - Musik fördert die Leistung und baut emotionale Spannungen ab. Morgenpost Berlin, 14.September 2002


Musik als Schlüsselqualifikation - Ein Vortrag von Prof. Olbertz anlässlich des Arbeitstagung des Arbeitskreis Musik in der Jugend.

Neue Musikzeitung 2001/07-08


Musik fördert die Intelligenz - Wenn Kinder ein Instrument spielen können, ist das nicht nur ein schönes Hobby. Ein Instrument zu lernen oder sich früh mit Musik zu beschäftigen, fördert die Entwicklung der Intelligenz. Die Kinder lernen sich zu konzentrieren und kreativ zu sein. ZDF Ratgeber


Musik als Schlüsselqualifikation - Musik bringt das Gehirn von Kindern auf Trab: Musizierende Kinder üben nicht nur das Notenlesen und verbessern ihre Feinmotorik am Instrument, sie schneiden auch bei Gedächtnistests deutlich besser ab. BR, Wissen & Bildung

Zitate

 

Anne-Sophie Mutter - in der Zeitschrift "Wirtschaftswoche

"Musikerziehung dient der Herausbildung von Führungseigenschaften und sozialer Rücksicht"

 

Johannes Rau - Grußwort zum Abschluss des 37. Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ (15. Juni 2000, Berlin)

"Kunst und Kultur sind nicht wie die Sahne auf dem Kuchen, die man dazu nimmt, wenn es einem gut geht, sondern sie sind die Hefe im Teig. Wer diese Hefe nicht in den Teig tut, der bekommt Steine statt Brot."

 

Resolution der Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) an die Landtage und kommunalen Parlamente,

8. Mai 2004

Musikalische Bildung formt und prägt die Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen nachhaltig. Auf diesem Weg wirkt Musikerziehung als weitreichende Form der Sozialprävention in die Gesellschaft hinein. Die öffentlichen gemeinnützigen Musikschulen sind unentbehrlich für eine kontinuierliche musikalische Grundversorgung in Städten, Kreisen und Gemeinden.

 

Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - zum 40. Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert"

(12. Juni 2003, Weimar)

Musizieren unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Die jungen Menschen lernen viel mehr als nur ein Instrument; sie lernen selbstbewusstes Auftreten, aber auch Kritikfähigkeit und Teamfähigkeit . Musikalische Bildung hilft Kindern und Jugendlichen Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft zu entwickeln. All das sind Schlüsselkompetenzen, die sie ihr ganzes Leben gut gebrauchen können.

 

Sokrates

So ist also die Erziehung durch Musik darum die vorzüglichste, weil Rhythmus und Harmonik am tiefsten in das Innere der Seele dringen, ihr Anmut und Anstand verleihen.

 

Isaac Stern, Geiger (1920-2000)

  • Musik zivilisiert. Musik macht wachsam. Musik weckt die Fantasie. Sie tröstet dich, wenn du traurig bist, sie bringt dich zum Lachen, wenn du dir Sorgen machst, und sie macht deinen Kopf klar, wenn alles drunter und drübergeht.
  • Wer Musik macht, lernt nicht zu hassen. Wer Musik macht, lernt zu hören, zuzuhören und zu denken
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