Musikschule Südliche Bergstarße
Musikschule Südliche Bergstarße

Musikschule Südliche Bergstraße

Was vor nunmehr 40 Jahren sehr bescheiden in Form von Musikkursen an der
Wieslocher Volkshochschule begann, hat sich längst zu einer zeitgemäßen
„Musikschule für Alle” entwickelt.
 
Die Musikschule „Südliche Bergstraße“ ist eine öffentliche gemeinnützige
Einrichtung und wird von den Städten und Gemeinden des Zweckverbandes,
vom Land Baden Württemberg und dem Rhein-Neckar-Kreis getragen. 
Zurzeit werden ca. 2000 Schüler von über 70 Lehrkräften in Wiesloch, Walldorf,
Sandhausen, Nussloch und St. Leon-Rot unterrichtet.

 
         Die Angebotspalette umfasst

      ·  eine ganzheitliche musikalische Grundbildung

      ·  eine große Bandbreite an Instrumental- und Vokalfächern
         in Klassen-, Gruppen und Einzelunterricht

      ·  eine Vielfalt an Ensemblefächern unterschiedlicher
         Besetzungen und Stile.

         Auch auf das Musizieren außerhalb der Musikschule - 
         in der Familie, in Schulen oder in Vereinen -
         werden die Schülerinnen und Schüler vorbereitet.

Musikalische Bildung von Anfang an
Kinder brauchen Musik!

 

Die ersten sechs Lebensjahre sind für die Entwicklung eines Kindes von entscheidender Bedeutung. Zahlreiche Studien auf dem Sektor der Hirn- und Lernforschung belegen die Relevanz der frühen Lebensphase für die individuelle Möglichkeiten im späteren Leben.

 

Von zentraler Bedeutung für die Entwicklung ist die Empfindungs- und Ausdrucksfähigkeit, die durch vielfältige musikalische Anregungen beim gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren gefördert wird.

 

Für das Kulturwesen Mensch stellt die Musik ein unverzichtbares

Medium ästhetischer Weltbewegung und Selbstvergewisserung dar.

 

Beim Umgang mit Musik entstehen unmittelbar Lernanlässe auf dem Gebiet der Motorik, des Spracherwerbs und des Sozialverhaltens. Die hierbei erworbenen Kompetenzen können vor dem Hintergrund einer stark von Migration und Segregationstendenzen geprägten Gesellschaft zur Integration beitragen.

 

Diese grundlegenden Erkenntnisse finden zunehmend auch in den Bildungs- und Erziehungsplänen der Bundesländer Beachtung.

 

Bildungspartner Musikschule

 

Öffentliche Musikschulen im Verband deutscher Musikschulen (VdM) verfügen über langjährige Erfahrung in der Elementaren Musikpädagogik. Sie erfüllen ihren öffentlichen Bildungsauftrag, dem sie durch qualifiziertes Fachpersonal und eine kontinuierliche Qualitätssicherung nachkommen.

 

Mit altersgerechten und entwicklungspsychologisch fundierten Unterrichtsangeboten begleiten Musikschulen Kinder in diesem wichtigen Lebensabschnitt und unterstützen so das aktive Singen und Musizieren in Familie, Kindergarten Vorschule und Grundschule.

 

Diese Angebote musikalischer Bildung und Erziehung richten sich schon an Kleinkinder ab dem ersten Lebensjahr gemeinsam mit ihren Eltern. In Eltern-Kind-Gruppen werden die Kinder auf vielfältige Weise musikalisch angeregt. Ihre Eltern werden zu einem natürlichen Umgang mit Musik im Alltag und Familie angeleitet und können dadurch zu Hause ein musikalisches Umfeld zu schaffen: Ein gutes Beispiel für Familienlernen!

 

Für Kindergartenkinder und Grundschulkinder haben sich die Elementare Musikerziehung und das Vorbereitenden Musizieren sowie Rhythmik bewährt. Für diese Altersgruppen machen es sich die Musikschulen zur Aufgabe:

 

  • Kinder beim Entdecken und spontanem Umsetzen von musikalischen Elementen auf dem Weg zu einem selbst bestimmten Umgang mit Musik zu begleiten.
  • Kindern Wege zum ausdrucksvollen Singen und Sprechen, zu Bewegung und Tanz, zum Improvisieren, zum Hören, Nachdenken und Sprechen über Musik zu bahnen,
  • bei den jeweiligen musikalischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder anzusetzen und ihnen dabei zu helfen, diese auf dem Wege einer fortwährenden Differenzierung gezielt weiterzuentwickeln
  • die auditive, körperliche und speziell musikalischen Sensibilität der Kinder auf vielfältige Weise anzuregen
  • die jeweiligen musikalischen Begabungen zu erkennen und nachhaltig zu fördern.

 

Übergänge zum Instrumentalunterricht gestalten die Musikschulen durch Orientierungsangebote, in denen Kindern verschiedene Instrumente ausprobieren können und so eine Hilfestellung erhalten, ihr Instrument zu finden. Je nach Neigung bietet auch die Teilnahme an Kinderchor, an Musiktheorie oder den zahlreichen Ensembles, Orchestern und Bands der Musikschule die Möglichkeit, bereits erworbene Fähigkeiten einzubringen und weiter zu entwickeln.

 

Innovative Konzepte für den Gruppen- und Klassenunterricht etwa mit Blas-, Streich- und Perkussionsinstrumenten eröffnen attraktive Wege, elementare Musikerziehung mit Instrumentalunterricht zu verknüpfen.

 

Darüber hinaus engagieren sich Musikschulen vielfach als Kooperationspartner in der musikalischen Fort- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Grundschullehrkräften und in der Zusammenarbeit mit Musikvereinen und Chören.

 

BILDUNG VON ANFANG AN – MIT MUSIK!

 

  • Öffentliche Musikschulen bieten ihren Schülerinnen und Schülern mir sorgfältig aufeinander abgestimmten Unterrichtsangeboten eine systematische Ausbildung und fördern so die musikalischen Potenziale der Kinder.
  • Musikschulen sind kompetente Partner musikalischer Bildung für Familien ebenso wie für Kindertagesstätten und Schulen.
  • Musikschulen leisten damit einen wichtigen Beitrag zur breiten Verankerung von Musik in der Gesellschaft.

All diese Qualitätsmerkmale erfüllt die Musikschule Südliche Bergstraße, Mitglied im „Verband deutscher Musikschulen“

 

Studien

 

Wenn der Nachwuchs plötzlich Popsongs vor sich hin trällert, sollten die Eltern nicht genervt sein. Denn: Musizierende Kinder tun aktiv etwas für ihre Sprachfitness. Forscher am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben musikbegeisterte Kinder mit Altersgenossen verglichen, die sich nicht mit Noten und Instrumenten beschäftigen. Das Ergebnis: Die Hirnströme der jungen Musiker reagieren sensibler auf Sprachfehler, die ihnen die Wissenschaftler zu Testzwecken vorspielen. In einer früheren Untersuchung hatten die Forscher bereits herausgefunden, dass das Gehirn Sprache und Musik auf ähnliche Art verarbeitet. Darauf baut die neue Studie auf und zeigt: Musikunterricht ist gleichzeitig auch Sprachtraining. Die Kinder scheinen schon davon gehört zu haben: Während Erwachsenenchöre weiter über Mitgliederschwund klagen, zählt der Deutsche Chorverband in den vergangenen Jahren mehr Kinder- und Jugendchöre. Die Eltern sollten diesem Vorbild folgen: Auch das Gehirn eines Erwachsenen wird durch Musik lernfähiger - wenn auch nicht mehr schnell.
(Quelle: Zeitschrift Chrismon)

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