Musikschule Südliche Bergstarße
Musikschule Südliche Bergstarße

Musikschule Südliche Bergstraße

Die lebendige Musikschule in

Wiesloch, Walldorf, Nußloch, Sandhausen und St. Leon-Rot

mit Musikunterricht in allen Instrumenten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Adresse: Wiesloch Kulturhaus, Gerbersruhstraße 41, 69168 Wiesloch

Adventskonzert stimmte auf die Weihnachtszeit ein

Zu einem festlichen Adventskonzert mit ausgewählter klassischer Musik hatte die Musikschule in die Dreifaltigkeitskirche nach Sandhausen eingeladen.
In der sehr gut besuchten Kirche stimmten 
das Kinder- und Sinfonieorchester,
das Querflöten- und Bläserensemble sowie das Gesangsensemble auf die kommende Weihnachtszeit ein. Schulleiter Ansgar Sailer konnte viele Gäste begrüßen, die nachher mit langem Applaus die musikalischen Leistungen der jungen und jugendlichen Musikerinnen und Musiker würdigten.

Fotos: Doro Burkhardt

Junge Künstler nutzten wieder das Podium
Musikschule Südliche Bergstraße lud zum Schüler-Konzert
im Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde St. Mauritius Rot ein.

Die Musikschule Südliche Bergstraße hatte zu ihrem Podiumskonzert in den Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde St. Mauritius Rot eingeladen – und dabei waren an diesem Nachmittag ganz unterschiedliche Instrumente zu hören. Nach der Begrüßung von Konrad Knopf machte das Violoncello-Duo Elena Krüger und Tabea Reich (beide von Frau Brygida Lorenz unterrichtet) mit der Sonata in G-Dur 1. Satz Andante von Christoph Schaffrath den Anfang. Am Klavier einfühlsam begleitet wurden die beiden Musikschülerinnen von Christine Reich.
Es folgte Tristan Siebert (Lehrerin Brygida Lorenz) auf dem gleichen Instrument mit dem zauberhaften  Arminta Walzer von Egon Saßmannshaus.
Die Ausgabe war für Violine und Klavier bestimmt. Am Klavier begleitete ihn Lina Siebert (Lehrer Konrad Knopf). Mit dem „Süßer Traum“ von P.I.Tschaikowsky und „Im Volkston“ von A. Chatschaturjan stellte sich Leonie-Ziling Yuan aus der Klavierklasse von Anette Olsson vor. Sie spielte die beiden Lieder aus den Kinderalben der Komponisten mit viel Gefühl und Ausdruckswillen. Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts gestaltete ein Klaviertrio mit Vanessa Falcao (Klavier, Lehrerin Renate Fritsch), Annie Weidlich (Violine, Lehrer Viktor Barg) und Mira Porscha (Violoncello, Lehrerin Brygida Lorenz). Sie spielten gleich drei Stücke und zwar von Damiano Puliti „Only One“, Alexandre Tansmann „Orientale“ und „Gavotte & Air Champetre“. Die teilweise recht anspruchsvollen Stücke wurden von jungen Interpreten mit viel Musikalität vorgetragen. Es folgte ein weiteres Klaviertrio mit Amelie Meyer (Klavier, Lehrerin Brigitte Becker), Isabel Haase (Violine, Lehrerin Heike Süßdorf) und Dario Dimitrov (Violoncello, Lehrerin Brygida Lorenz) die von Charles Gounod „Berceuse“ und von Adam Carse „Carriage and Pair“. Die abwechslungsreichen und gehaltvollen Stücke wurden meisterhaft von dem Klaviertrio vorgetragen.
Nun ging es weiter mit einem weiteren Solostück und zwar von Vincent Skiba (Lehrer Victor Barg), mit „Concerto a-moll Op.3 Nr. 6 Presto“ von Antonio Vivaldi.

Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts war der Gesangsvortrag von Thorsten Siebert mit dem Lied von Elton John „Your Song“. Er wurde souverän von seiner Tochter Lina Siebert (Lehrer Konrad Knopf) am Klavier begleitet. Das Duo erhielt begeisterten Beifall vom Publikum. Den Abschluss des ersten Teils machte Miriam Töx (Lehrer Konrad Knopf) mit „From Deep Inside“ von Peter Przystaniak.
In der Pause bot der Verein der Eltern und Förderer der Musikschule Südliche Bergstraße Getränke und Kleingebäck an. Nach der Pause ging es weiter mit dem „Zigeuner Suite – Allegro/Andante/Allegretto“ von Wilhelm Bernau, die gekonnt von Anjella Schmittnägel (Lehrerin Brygida Lorenz) am Akkordeon vorgetragen wurde. Danach folgte das Klaviertrio op. 39/2  1. Satz Allegro con brio von Julius Klengel, welches vom Klaviertrio Jens Rosenbauer (Klavier, Lehrerin Renate Fritsch), Dominik Tiemeyer (Violine, Lehrer Clemens Hettler) und Paul Joachim (Violoncello, Lehrerin Maria Köhnke) präsentiert wurde. Hier sei besonders zu erwähnen, dass für den erkrankten Dominik Tiemeyer sein Vater eingesprungen ist und dies meisterhafte vollbrachte. Den Abschluss machten Tabea Knopf (Klavier, Lehrerin Renate Fritsch), Veronika Beurer (Violine, Lehrer Clemens Hettler) und Michelle Sorriso (Violoncello, Lehrerin Maria Köhnke) das Klaviertrio KV 564 2. Satz Andante von W.A.Mozart. Ein herzlicher Dank ging an alle Beteiligten,
die zusammen ein tolles Vorspiel auf die Beine stellten. 
Besonders zu erwähnen wäre noch, dass zwei Schüler der Musikschule aus zeitlichen Gründen an diesem Nachmittag nicht teilnehmen konnten. Dafür gestalteten Lea Kamuf (Trompete, Lehrerin Corinna Hoefeld-Jacobsen) und Julian Wieditz (Trompete, Lehrer Harald Weber) den Vorabendgottesdienst in der katholischen Kirche „St. Mauritius“ Rot mit. (Text: ULE)

© Rhein-Neckar Zeitung - Wiesloch/Walldorf - Mittwoch, 30. Oktober 2019
mit freundlicher Genehmigung der RNZ und Lisa Wieser

Was kann man tun, wenn man kein Held ist?

Ein Abend über Schostakowitsch lotete das Verhältnis von Kunst und Unterdrückung aus

Machten nachdenklich, v.l.n.r: Thomas Michael, Susanne Piro,
Clemens Hettler, Kerstin Jürgensen, 
Brigitte Becker, Peter Schmidt, Foto: MSSB

Von Lisa Wieser
 

Wiesloch. Der russische Komponist Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch
(1906 - 1975) ist bekannt für zahlreiche Opern, Sinfonien, Instrumentalkonzerte und Bühnenwerke, aber auch für sein höchst widersprüchliches, funkelndes und zwiespältiges Leben, das es schwer macht, in seine Gedankenwelt einzudringen. Der Schriftsteller Julian Barnes schreibt in seinem biografischen Roman
„Der Lärm der Zeit“ über Schostakowitsch vor, während und nach der Zeit Stalins und über den Konflikt des Komponisten, der es sich nie verziehen hat,
sich „wegen der Musik und Kunst“ unter Stalins Druck von anderen russischen Komponisten distanziert und keine klare Haltung eingenommen zu haben.

Daraus stellt sich die Frage, wo die Grenzen liegen zwischen Mut, Schweigen oder Feigheit, vor allem, wenn man kein Held ist? Wenn man eine Familie beschützen muss, obwohl man ständig damit rechnen muss, vor deren Augen abgeholt zu werden und nie wieder zurückzukommen? Gibt es eine Möglichkeit,
der moralischen Korruption zu entkommen, und in welchem übergeordneten Verhältnis stehen dabei Kunst, Musik und Literatur?

„Kunst und Unterdrückung“ hieß passend dazu eine Veranstaltung, die in Kooperation von Musikschule Südliche Bergstraße und Stadtbibliothek Wiesloch im Kulturhaus stattfand. Und die gleich zu Beginn deutlich machte, wie leicht es sich auf der einen Seite aus einem wohltemperierten und gesicherten Leben über andere urteilen lässt, während gleichzeitig die Frage besteht, was im Namen der Kunst, die man selbst genießt, erlaubt ist oder nicht.

In dem Programm war eine Rezitation aus dem Roman „Der Lärm der Zeit“ mit Musikstücken von Schostakowitsch und anderer Komponisten angekündigt.
„Um Hören und Erkennen geht es, um Reflektieren und Verarbeiten, gerne auch in Gesprächen im Anschluss“, begrüßte Ansgar Sailer, Leiter der Musikschule,
die Zuhörer. Mit der Art der Veranstaltung wolle man ein Nischenprogramm ausprobieren, hieß es. Das ist gelungen, weil es tatsächlich um Bewusstwerden und Verstehen ging. „Freiheit wird nicht von Gegnern gefährdet, sondern von denen, die sie nicht verteidigen“, sagte Kerstin Jürgensen, die im Wechsel mit Büchereileiter Thomas Michael chronologisch aus dem Buch rezitierte.
Etwa aus dem Jahr 1934, als Dmitri Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“, groß gefeiert, aber zwei Jahre später durch ein vernichtendes Urteil Stalins ebenso wie seine anderen Kompositionen nicht mehr gespielt werden durfte. Verstörend und vernichtend im wörtlichen Sinn: Jahrelange Auftrittsverbote, Verhöre und die Angst, nachts abgeholt zu werden,
bis ihn Stalin 1949 überraschend bat, an einem Kongress in New York teilzunehmen. Schostakowitsch nahm teil, als Aushängeschild Russlands.
War er zu feige, gegen die Macht zu opponieren, oder ging es ihm tatsächlich nur um Musik? Vieles blieb und bleibt offen. Auch deshalb verlief der Abend nachdenklich. Man hörte zu und lauschte dazwischen immer wieder den Musikstücken von Musikern der Musikschule Südliche Bergstraße:
Brigitte Becker (Klavier), Clemens Hettler (Violine), Susanne Piro (Sopran) und Peter Schmidt (Klarinette). „Die Freiheit, die wir heute haben und lieben, ist hart erkämpft und ein hohes Gut. Um die Zukunft zu gestalten, müssen wir die Vergangenheit verstehen und uns immer wieder daran erinnern, die Freiheit zu verteidigen.“ Diese Botschaft des Abends gab zu denken, machte aber auch Mut in der Wirksamkeit jedes Einzelnen. Und das ist gut so!

Mit feierlichem Klang wurde das schöne“Herbstgebläse“ der Flötenklasse
von Frau Späth-Weidner am 11.10.2019 um 18.00 Uhr eröffnet.
Es spielten alle 16 Flötistinnen - groß und klein – zusammen mit Klavier
(Frau Olsson) und Cello (Henrik Srama), ein Madrigal aus dem 17. Jahrhundert.
Viel schöne Einzelbeiträge – im Duett, Sonaten mit Klavier – und Cellobegleitung oder in Flötenensembles - folgten danach in der vollbesetzten Synagoge in Sandhausen. Nach einer guten Stunde, die im Flug verging, gab es eine Pause.
Ein reich gedeckter Tisch – von Frau Weipert, vom Freundeskreis der Musikschule, und ihrer Tochter Sarah liebevoll zubereitet, stand bereit. Zu Sekt, Orangensaft und allerlei Köstlichkeiten entstanden nette Gespräche zwischen den Eltern und Schülern in fröhlicher und schöner Atmosphäre.
Gestärkt und gut gelaunt lauschte das Publikum danach eine weitere Stunde aufmerksam der schönen Flötenmusik.
Das festliche „Finale Grande“, ein Konzert von J. Chr. Schickhard für acht Stimmen und Basso continuo , ertönte dann zum guten Ende mit reiner Intonation und vollem Klang. Es war wieder einmal ein ganz besonderes schönes Erlebnis für uns Schülerinnen und auch für die Zuhörer. Mit einem Blumenstrauß bedankten sich alle Schülerinnen bei ihrer Flötenlehrerin Frau Späth-Weidner.
Auch das Publikum dankte mit langanhaltendem Applaus. L.P, M.W.

Vorspiel der Violinklasse von Clemens Hettler im Oktober

Am 6. Oktober fand das diesjährige Klassenvorspiel der Geigenklasse Clemens Hettler statt. Trotz des Regens kamen viele Verwandte und Bekannte der Geigenspieler ins Kulturhaus, um den Klängen der Musik zu lauschen.
Den Beginn machten Lucia Jovic, Jule Hahne und Lina Greiner mit Knickerbocker Glory, bevor sie jeweils noch ein eigenes Stück darbieten durften: Lucia Jovic, begleitet von Brigitte Becker, spielte Daydreaming, Jule Hahne, begleitet von Ihrem Vater, Full Moon und Lina Greiner, begleitet von ihrem Großvater, Bell Ringers. Danach begeisterten Rojda Eroglu mit Variationen über ein Thema von Paganini von J. Gorbatschow und Elisabeth Burkhardt mit dem 1. Satz Allegro des Concerto op.12 von F. Küchler. Darauf folgten Karla Symmank, begleitet von Veronika Beurer mit der Geige, mit Mozarts Vogelfänger, Sophia Baureis mit At Harvest Time, Henry Ems mit Clever Clogs! und Jasper Rouse mit The Ceilidh. Um die Stücke, alle von K. & H. Colledge, abzurunden, spielten die vier Musikanten gemeinsam Halloween. Den Abschluss des ersten Teils machte das Trio von Dominik Tiemeyer (Geige), Paul Joachim (Cello, Klasse Maria Köhnke) und Jens Rosenbauer (Klavier, Klasse Renate Fritsch) mit dem 1. Satz Allegro con Brio des Klaviertrios op. 39 Nr. 2 von J. Klengel. Bevor es eine kleine Pause gab, warb Frau Schork vom Verein der Eltern und Förderer der Musikschule Südliche Bergstraße e.V. für mehr Unterstützung und für mehr Mitglieder, damit es auch weiterhin bei den Vorspielen ein leckeres Buffet in der Pause geben kann wie bei diesem.

Nach der Pause ging es weiter mit dem Konzert für zwei Violinen in d-Moll BWV 1043 von J. S. Bach, von dem Julian Reiß und Helen Heitlinger den 1. Satz und Annemarie Fischer und Julian Baureis den 3. Satz spielten. Begleitet wurden beide Duos von Brigitte Becker. Danach folgte der 1. Satz eines weiteren Konzerts für zwei Violinen in d-Moll, und zwar op. 3 Nr. 11 von A. Vivaldi, welcher von Veronika Beurer und Corinne Stride präsentiert wurde. Julian Baureis durfte sein Können am Ende des Vorspiels noch einmal mit einer Chaconne von T. A. Vitali beweisen.

Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten, die zusammen ein tolles Vorspiel auf die Beine stellten. (Text: Veronika Beurer, Schülerin)

Donnerstag, 24. Oktober 2019 / 20.00 Uhr / Kulturhaussaal Wiesloch

Kunst und Unterdrückung - Ein literarisch-musikalischer Abend von Musikschule und Stadtbibliothek

„Kunst und Unterdrückung – Schostakowitsch im Spiegel von Julian Barnes“,

so lautet der Titel des literarisch-musikalischen Abends, den die Musikschule Südliche Bergstraße und die Stadtbibliothek Wiesloch gemeinsam veranstalten.

Der Komponist Dmitri Schostakowitsch steht an diesem Abend stellvertretend für alle Künstler in Literatur, Musik und Kunst, die bis in die heutige Zeit unterdrückt, zensiert oder verfolgt werden. Die Textvorlage liefert der Roman „Der Lärm der Zeit“ von Julian Barnes. Die Textgestaltung für den Abend liegt in den Händen von Kerstin Jürgensen, die zusammen mit dem Leiter der Stadtbibliothek, Thomas Michael, liest. Musikalisch unterbrochen, weitergeführt oder ergänzt werden die Texte mit  Werken von Schostakowitsch, Ullmann, Bartók und Martinu,

in solistischer oder kammermusikalischer Besetzung.

Es musizieren Lehrer und Schüler der Musikschule.

 

Der Eintritt ist frei.

Vorspiel junger Künstler

Kürzlich musizierten SchülerInnen im Rahmen der Konzertreihe zum 50 jährigen Jubiläum der Musikschule Südliche Bergstraße im Kulturhaus, Wiesloch.

Die sehr jungen SchülerInnen wurden von Ihren Lehrkräften hervorragend auf dieses Vorspiel vorbereitet und präsentierten ihre Vorspielstücke auf sehr hohem Niveau. Henry Heckmann und Alexander Todorov aus der Klasse von Anette Olsson überzeugten ebenso wie Roman Weller und Christian Grodde aus der Klasse von Renate Fritsch mit ihren Darbietungen am Klavier. Alba Weiland an der Harfe aus der Klasse von Rachel Kelz wirkte bereits wie ein Bühnenprofi und Joseph Mepitnjeun am Saxophon aus der Klasse von Sebastian Nagler überraschte mit einem wundervoll sonoren Saxophonklang. Ray Buchholz am Cello aus der Klasse von Jutta Neuhaus ließ sein Cello klingen und wurde von seiner Mutter am Klavier begleitet. Die rhythmische Unabhängigkeit der Hände zeigte Ludwig Beurer am Schlagzeug aus der Klasse von Benjamin Wittiber.

Ein gelungenes Konzert im sehr gut besuchten Kulturhaus setzt die Reihe der Jubiläumsvorspiele fort.

Unsere neuen Lehrkräfte

Rachel Kelz, Harfe

 

Rachel Kelz ist seit Sommer 2012 als Harfenlehrerin in der Metropolregion Rhein-Neckar tätig. Ihre Schüler, zur Zeit im Alter von 5-67 Jahren, erlernen auf der Haken- oder Pedalharfe Stücke von Barock bis Pop (je nach Geschmack).

Seit April 2018 ist sie als Lehrerin an unserer Musikschule Südliche Bergstraße tätig und der rasche Anstieg der Zahl der Harfenschüler zeigt, dass das Angebot gut angenommen wird. Sie studierte als Jungstudentin an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Fabiana Trani und begann 2004 mit dem Studium der Musikpädagogik und der Künstlerischen Ausbildung an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Godelieve Schrama. Beides schloss Sie erfolgreich mit Diplom ab. 2010 gehörte Sie zu den Preisträgern des Alumni-/Asta-Wettbewerbs der Hochschule für Musik Detmold. Sie spielt regelmäßig in renommierten Orchestern und mit besonderer Begeisterung bei Sinfonischen Blasorchestern.
Engagements bei Chorkonzerten und bspw. im Duo mit Saxophon, Orgel oder Harfe sowie als Solistin runden ihre Konzerttätigkeit ab.

Annette Blatz-Braun, Elementare Musikerziehung

 

geboren 1969 in Mannheim, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule
für Musik in Karlsruhe und besuchte in dieser Zeit einige Meisterkurse u.a.
bei Thomas Quastoff, Anna Reynolds und René Jacobs. Seit 2002 wohnt und arbeitet im Rhein-Neckar-Raum und ist als Musikpädagogin im Fach Gesang und Elementare Musikpädagogik tätig. Seit Beginn des Wintersemesters 2018/19 unterrichtet sie an unserer Musikschule Südliche Bergstrasse Elementare Musikpädagogik, von den Eltern-Kind-Gruppen, über die Kurse in den Kindergärten bis hin zu den Grundschulklassen in unseren Schulkooperationen.

Juliana Blumenschein, Jazz-/Pop-Gesang

 

Geboren und aufgewachsen in Deutschland war die Musik schon von klein auf Teil des Lebens von Juliana Blumenschein, der Tochter zweier brasilianischer Musiker.

Trotz klassisch geprägtem Elternhaus verliebte sich Juliana Blumenschein in die Emotionalität und Vielfältigkeit des Jazz und entschied sich für ein Musikstudium mit Schwerpunkt Jazz- Gesang.

2016 schloss sie ihr Bachelor Studium an der „Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim“ bei Prof. Ann Malcolm ab. Im Januar 2019 beendete sie ihr Master Studium an der selben Musikhochschule.

Juliana Blumenschein spielt regelmäßig sowohl mit ihren eigenen Projekten,
als auch in zahlreichen Formationen unterschiedlichster Stilistiken in ganz Deutschland.

Seit 2012 unterrichtet sie als Gesangslehrerin und hat über die Jahre viel Erfahrung sammeln können. Mit großem Erfolg unterrichtet sie Jazz- und Pop-Gesang an unserer Musikschule Südliche Bergstraße. Ihr Ziel ist es, Freude an der Musik und dem Singen zu vermitteln und die individuelle Kreativität ihrer Schüler zu fördern.

Guzman Nieto Alvaro, Klavier / Keyboard / E-Orgel

„Durch meine langjährige Unterrichtserfahrung und meine professionelle Ausbildung als Pianist (Masterabschluss an der Hochschule für Musik in Karlsruhe) kann ich als Klavierlehrer auf alle individuellen Bedürfnisse eingehen.
So biete ich den Unterricht für sämtliche Musikrichtungen und –Stile an.
Das Wecken und Erhalten der Freude am Klavier ist mir ein besonderes
Anliegen. Jede Unterrichtsstunde soll ein positives Lernerlebnis und Freude an der
Musik bereiten. Gleichzeitig achte ich auf die Ausbildung einer soliden Spieltechnik. 

Sebastian Nagler, Saxophon / Klarinette
 

Ich heiße Sebastian Nagler und unterrichte seit über 12 Jahren Saxophon und Klarinette. 2012 habe ich in Stockholm an der „Kungliga Musikhögskolan“ meinen Bachelor in Music mit Hauptfach Jazz-Saxophon abgeschlossen.
Aktuell spiele ich in verschiedenen Ensembles und Bands in der Region - BigBand, Saxophonquartett, Pop - und Coverband. 

Mein Ziel im Unterricht ist es, den jungen Menschen den Spaß am Musikmachen zu vermitteln, sie zu fördern und zu fordern, sowie in ihnen die Leidenschaft für Jazz, Pop und klassische Musik zu wecken. 

Meike Theis, Blockflöte

 

Meike Theis, geboren in Heidelberg, studierte zunächst Musikwissenschaft an der TU Dresden und der Université de Haute Bretagne Rennes 2. Im Anschluss an den Master folgte ein Bachelorstudium Instrumentalpädagogik an der HfM Dresden mit dem Hauptfach Blockflöte bei Prof. Uta Schmidt und dem Zweitinstrument Fagott (mit Barockfagott und Dulzian) bei Robert-Christian Schuster. Seit Herbst 2019 unterrichtet sie an unserer Musikschule Südliche Bergstraße in Wiesloch.

Annina Holland-Moritz, Fagott

 

Annina Holland-Moritz, in Mannheim geboren, besuchte den musischen Zweig des Mollgymnasiums Mannheim und schloss diesen dann mit Musikleistungskurs im Abitur ab.

Ab dem siebten Lebensjahr erhielt sie Klavierunterricht und das Fagottspiel begann sie mit elf Jahren bei Emil Schmitt/ Nationaltheater Mannheim.

Am Dr. Hoch´s Konservatorium in Frankfurt am Main studierte sie das Fach Fagott bei Klaus Grimm/ Theater Mainz und erhielt den Abschluß als staatliche geprüfte Musiklehrerin an Musikschulen.

Ein weiterführendes Studium zur Musiktherapeutin an der Hochschule Heidelberg beendete sie mit dem Abschluß Musiktherapeutin, Master of Art. 

Annina Holland-Moritz unterrichtet an verschiedenen Musikschulen der Region und seit Herbst 2019 an der Musikschule Südliche Bergstraße.

Jean-Daniel Vera, Posaune

 

Jean-Daniel Vera entstammt einer uruguayischen Familie. Er begann seine Musikstudien im Musikverein von Genf und absolvierte dort 2010 sein Bachelor-Studium im Fach Posaune. 

Masterabschlüsse in Pädagogik und im Fach Posaune folgen. 2016 beendet er sein Master-Studium in Kammermusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Jean-Daniel Vera dirigiert mehrere Blasorchester in und bei Karlsruhe und unterrichtet seit 2019 an der Musikschule Südliche Bergstraße.

Als Posaunist spielt in unterschiedlichen Besetzungen in der Schweiz und in Deutschland (Quartett, Quintett, Großes Blechbläserensemble und Orchester).

Mitgliederversammlung des Vereins der Eltern und Förderer
der Musikschule Südliche Bergstraße

Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Brygida Lorenz, Ansgar Sailer, Astrid Schork,
Renate Büchner, Susanne Piro und Ulrich Bauer

In der Mitgliederversammlung des Vereins der Eltern und Förderer der Musikschule Südliche Bergstraße wurde Astrid Schork einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Frau Schork nahm die Wahl mit Freude auf das neue Amt an und bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Renate Büchner war als Vorsitzende zurückgetreten, bleibt dem Verein jedoch als Beisitzerin im Vorstand erhalten. Der Schulleiter Ansgar Sailer und die bisherige stellvertretende Vorsitzende Astrid Schork würdigten die erfolgreiche Arbeit von Frau Büchner in den vergangenen fünf Jahren und dankten ihr für ihr Engagement zum Wohle der Musikschule Südliche Bergstraße. Dem Vorstand gehören außerdem
Christine Reich, Ansgar Sailer (beide als stellvertretende Vorsitzende),
Ulrich Bauer (Kassenwart) sowie Brygida Lorenz und Susanne Piro (Beisitzerinnen) an. Als Kassenprüferinnen wurden Francisca Do Nascimento-Ohlsen
und Stephanie Vogt gewählt.

Die Schlagzeugensembles der Musikschule Südliche Bergstraße haben sich vergrößert.

Ein ausgesprochen fesselndes Konzert in der Amarante-Anlage

Dieser Text darf mit freundlicher Genehmigung von Eduard Koelblin
und der RNZ veröffentlicht werden.

(kob) Sie nimmt einen sofort gefangen, die geschlossene akustische Atmosphäre im Amarante-Park. Niemand hat sie eigens geschaffen. Sie ist einfach vorhanden und nachgerade ideal für Percussions-Aufführungen. Musikalisch-rhythmische Betätigung im Freien ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Sie zählt heute zu den grundlegenden musikalischen Strukturelementen und hat zumindest die gleiche Bedeutung, wie sie Melodie und Harmonie zufällt. Der Zugang der Zuhörer zu ihr erscheint allerdings viel leichter und unmittelbarer als das Begreifen von komplizierten musikalischen „Floskeln“. Allerdings, die Kunst, im Gruppenspiel auf Sekundenbruchteile genau die einzelnen eigenen Instrumentenbeiträge einzuflechten, dürfte schon von Klein auf nur den dafür besonders begabten Spielertypen in den Schoß gelegt sein. Als Zuhörer muss man sich dagegen um diese Musik nicht bemühen, wenn man ihren regelgebundenen künstlerischen Strukturen folgen will. Sie erfasst den Menschen vielmehr unmittelbar und ungeschmälert. Selbst die zehnte Wiederholung einer Passage bliebe ein Erlebnis wie das einer Art inneren Zuhörer-Tanzens. Schauen wir in den aktuellen Programmzettel! In ihm finden sich geradezu geniale Titel  für Gruppen wie „Stickcontrol“ und „Rappelkiste“ unter der Leitung von Benjamin Wittiber.

Sie begannen mit dem aufmunternd-einladenden „Oye como va“ von Tito Puente. Bei „Crazy Train“ von Ossy Osbourne war dann deutlich zu vernehmen, dass die Gruppe neuerdings mit Jens Logies einen engagierten E-Bassisten hat.

Als Dirigent und Gruppenleiter kam Alexander Fies hinzu, der mit seiner Anfängergruppe großen Applaus einheimste. Ja, möglichst früh sollte man sich mit dem Thema „selbst Musizieren“ vertraut machen. Die Spezialisierung junger Musikkünstler folgt dann alsbald. Und keine Angst vor  Marimbaphon und Vibraphon! Die Instrumente benötigen zwar viel Raum, aber ihre Tastatur ist klavierartig und daher vertraut. Diese Großinstrumente schaffen am deutlichsten exotische Atmosphäre im Gesamtspiel mit dem übrigen Schlagwerk.

Alle Spielerinnen und Spieler  wirken übrigens äußerlich einigermaßen „cool“ und konzentriert. Dies gelingt natürlich besonders bei „Brazil“, dem altbekannten Kultsong der argentinischen Sänger. Die Bongogruppe unter Leitung von Benjamin Wittiber hat sich anschließend einen Podiumsplatz direkt am Kulturhaus ausgesucht, denn das Instrument benötigt „festeren Boden“ unter den Füßen und wird mit der Hand oder den Fingern angeschlagen, was wiederum eine Umstellung erfordert, es sei denn, man bedient die Bongo-Glocke. Riesenapplaus des Publikums ernteten auch die ganz kleinen Percussionisten unter der Leitung von Alexander Fies. Aber Vorsicht, den empfindlichen Pauken dürfen sich nur kundige Spieler nähern. Es folgte das sehr bekannte „Don't You Worry 'Bout A Thing“ von Steve Wonder mit Querflöten-Einsatz. Erwähnt sei noch, dass sich die Gruppe um den E-Gitarristen Carsten Polenz erweitert hat. Das spürt man sofort am Gesamtklang! Dieser war anschließend vokal überkrönt mit „Samba Duro“ von Juliana Blumenstein und einer  Gesangsgruppe mit schlichtem rhythmisch bewegtem „Jehoo“. Großmeister Michael Jackson schloss sich an mit „Billy Jean“. Die Percussionisten mussten sich beim Spiel jeweils um die eigene Hochachse drehen, was vielleicht auf den gruseligen Film gleichen Titels verwies.

Ein Grußwort sprach Musikschulleiter Ansgar Sailer, der auch Bürgermeister Ludwig Sauer begrüßte. Durch das Programm führte Benjamin Wittiber mit abschließendem Dank an alle Mitwirkenden und Helfer einschließlich des Elternbeirats und des Fördervereins.

Das letzte Wort hatte „La Samba“ von Ray Obiedo. Was dann in gesondertem Programm folgte, war das „Latin Jazz Trio“ mit Benjamin Wittiber und Freunden.

Von Afrika bis in den Weltraum
 

Musikschule Südliche Bergstraße begeisterte mit Kinderkonzert 

Sänger, Tänzer, Gitarrenensemble und Orchester traten auf.

Dieser Text darf mit freundlicher Genehmigung von A. Dorn
und der RNZ veröffentlicht werden.

Nußloch. (agdo) „Es war einmal“ - so fangen viele Märchen an.

Auch das märchenhafte Konzert der Musikschule Südliche Bergstraße in der Nußlocher Festhalle stand unter diesem Motto. Die Halle war voll besetzt. Eltern, Großeltern, Tanten, Onkels, Geschwister und Freunde der Musikschüler waren da. Auch Bürgermeister Joachim Förster und Ansgar Sailer, der Leiter der Musikschule Südliche Bergstraße, wollten sich diesen Auftritt nicht entgehen lassen. Förster begrüßte alle und freute sich, dass die Musikschule seit längerem das traditionelle Konzert in der Mondspritzergemeinde veranstaltet.

Mit dem fröhlichen Lied „Karibu“ aus dem afrikanischen Märchen „Mtoto Boga,
das Kürbiskind“ ging es auf eine tolle musikalische Reise. Die MBS-Gruppe der Nußlocher Lindenschule sowie die Gesangs- und Chorklasse Frauenweiler nahmen alle auf den afrikanischen Kontinent mit. Durch die Veranstaltung führte Brigitte Becker von der Musikschule. Das Konzert bot eine bunte Mischung aus Gitarrenensemble, Gesang, dem Kinderorchester und aus elementaren Gruppen der Musikschule. Das afrikanische Märchen also entführte zu Tatu, die sich ein Kind wünscht, auch wenn es nur ein Kürbis sein mag. Und eines Tages bekommt Tatu tatsächlich einen Kürbis, um den sie sich liebevoll kümmert. Weiter ging es mit dem ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms, den die EMU-Gruppe zeigte. Die jungen Akteure tanzten mit farbigen Chiffontüchern und gestalteten das Konzert noch ein wenig bunter, als es ohnehin schon war. Zudem machten sie mit Rasseln und Trommeln Musik. Alle Stücke der Matinee kamen beim Publikum gut an, die Kinder legten ihr ganzen Herzblut hinein – die Lehrer übrigens auch.

Die Reise ging weiter mit der Gesangsklasse und der Chorklasse Frauenweiler.
Das Publikum wurde zu zwei Königskindern mitgenommen, die sich einander so lieb hatten, aber nicht zueinander fanden  - weil sie auf verschiedenen Seiten des Wassers standen. Gesungen wurde auch „Es war einmal ein Kaktus“,
„Es tagt der Sonne Morgenstrahl“, „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“, „Der Schiefgehtag“ und die Geschichte vom „Männlein klein“.
Während die jungen Akteure auf der Bühne ein Lied nach dem anderen sangen, lauschte man in den Zuschauerreihen begeistert. Das Gitarrenensemble entführte derweil in den Weltraum mit dem Stück „Star Wars Theme“ und bot weitere Stücke, darunter „Sailing“ und Wolfgang Amadeus Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“. Beste Stimmung machte das Kinderorchester mit „Alle Vögel sind schon da“, „Der Kuckuck und der Esel“ oder mit dem böhmischen Volkstanz.
Ein wunderbarer musikalischer Vormittag – eine Neuauflage im nächsten Jahr steht schon fest.

Impressionen aus: „Eine Vogelhochzeit“ -

Bilderbuchgeschichte mit Musik zum Mitmachen - 

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek und unserer Musikschule

„Celli Capricciosi“ begeisterte beim Serenadenkonzert
in Angelbachtal

Bei schönstem Sommerwetter gab das Celloorchester der Musikschule Südliche Bergstraße „Celli Capricciosi“ ein viel beachtetes Konzert im Schlosspark Angelbachtal. Die Einladung hierzu kam vom Kulturamt des Rhein-Neckar-Kreises.

„Temperament und Leidenschaft“ war das Konzertmotto für die leidenschaftlichen Cellisten im Alter von 9 bis 59 Jahren, die schwungvolle Musik darboten,
etwa Tangos wie El Choclo, El Cachorrito von Grigorio Villoda, Libertango von
Astor Piazzola, oder romantische Lieder wie Plaisir d’amour, La Cinquantaine von Jean Martini. „Celli Capricciosi“, hat eine lange Geschichte vorzuweisen. Aus dem im Jahr 2000 gegründeten Celloquartett war zwei Jahre später das Celloensemble „16 Jungen Cellisten der Musikschule Südliche Bergstraße“ entstanden.
Als „Celli Capricciosi“ ist das Cello-Orchester beim Promenadenkonzert in Walldorf schon 2009 mit 40 Cellisten aufgetreten, das sind Kinder, Eltern und Freunde,
die zusammen musizierten. Heute, fast 20 Jahre später, sind es schon  über 50  Schüler, Eltern und ehemalige Schüler, die bei zahlreichen Konzerten auftreten.
Ein Beispiel für den besonderen Klangkörper war beim ist das Jubiläumskonzert „ 50 Jahre Musikschule Südliche Bergstraße“ im Februar 2019 im Palatin  Wiesloch zu hören, dort musizierten auf der Bühne genau 50 Cellisten.

Bei der Schlossparkserenade war dann Gabriel Faurés, Après un rève zu hören, dargeboten vom kleineren Cello-Ensemble mit David Neuhaus als Solo- Cellist, sowie Carolin Werkle, Samuel Reich, Henrik Srama, Britta Wienkoop, Marie Stride, Dominik Burger und Brygida Lorenz.

Auch Heitor Villa-Lobos, Cantilena aus der Bachianas N°5 für Solo Sopran und 8 Celli wurde meisterlich gespielt. Die Solistin Luisa Burger hat mit ihrer warmen und klaren Stimme alle bezaubert.

Das kleine Cello-Ensemble der  „Celli Capricciosi“ besteht unter anderen aus Schülern, die bei „Jugend musiziert“ im Landes- und Bundeswettbewerb mehrfach Preise erhalten haben.

Das Violoncelloorchester wird von Brygida Lorenz geleitet.
Ihr stehen Maria Köhnke und Jutta Neuhaus, ebenso Lehrkräfte der Musikschule Südliche Bergstraße für Violoncello, tatkräftig zu Seite.

Die Cellisten der Musikschule Südliche Bergstraße hatten im Angelbachtaler Schlosspark einen würdigen und sehr schönen Rahmen für ihren Auftritt gefunden.

Musikalische Schnupperstunde für Kinder

Zu einer gemeinsamen Kinderveranstaltung laden die Stadtbibliothek Wiesloch
und die Musikschule Südliche Bergstraße
am Mittwoch, den 24. Juli von 16.00 bis 16.30 Uhr ein.
Kinder von 4-5 Jahren haben in der Kinderabteilung der Stadtbibliothek
die Möglichkeit, in einer Schnupperstunde das Angebot der Elementaren Musikerziehung kennenzulernen. Im Mittelpunkt steht das Bilderbuch
„Die Vogelhochzeit“, das vorgelesen und musikalisch ausgestaltet wird.
Mitmachen erlaubt!

„Day of Percussion“ – 50 Jahre Musikschule Südliche Bergstraße

Am Samstag, den 20.07.2019 findet im Rahmen der Veranstaltungsreiche
„50 Jahre Musikschule Südliche Bergstraße“ der „Day of Percussion“ in der Amarante Anlage in Wiesloch (Park zwischen Musikschule und Stadtbibliothek) statt. Um 15.00 Uhr sind die beiden Schlagzeugensembles „Stickcontrol“ und „Rappelkiste“ unter der Leitung von Benjamin Wittiber zu hören und zu erleben. Auf dem Programm stehen eigene Arrangements, sowie Latin,- Jazz und Pop Stücke im Sound eines Schlagzeugensembles.

Gespielt wird auf Drumset, Marimba, Vibrafon, Xylofon, Glockenspiel, Timbales, Congas, Bongos, Pauke und weiteren Percussionsinstrumenten jeglicher Art. Begleitet werden die Ensembles von Bass, Gitarre und Gesang.
Ein weiterer Beitrag ist ein Schlagzeugquartett unter der Leitung von Alexander Fies. Nach einer kurzen Pause in der der Elternbeirat und Förderverein Erfrischungen anbietet, folgt ab etwa 16.30 Uhr das Latin Jazz Project mit Benjamin Wittiber - Vibraphon, Michael Heise - Bass, Peter Weiner - Drums,
Nii Ashitey Nsotse - Kpanlogo & Congas und Alexander Fies - Percussion.
Das Latin Jazz Projekt wird u.a. mit  Stücken von Andy Narell, Tito Puente und Eigenkompositionen von Benjamin Wittiber mit lateinamerikanischen Rhythmen für sommerliche Stimmung sorgen. Der Eintritt ist frei!  
Bei Regen muss die Veranstaltung leider ausfallen!

Spitzenförderung in der Musikschule Südliche Bergstraße

Die Musikschule Südliche Bergstraße (MSSB) kann dieses Jahr auf außerordentlich erfolgreiche Schüler blicken. Sechs SchülerInnen haben dieses Jahr ihr Abitur im Fach Musik abgelegt und/oder studieren zukünftig Musik auf Lehramt oder Solo.


Miriam Stelzer aus der Klavierklasse von Brigitte Becker und Gesangsklasse von Susanne Piro und Maria Jovic aus der Gesangsklasse von Susanne Piro
ebenso wie Leila Said und Benjamin Steinmann aus der Schlagzeugklasse von Benjamin Wittiber und Juliane Roßmanith (Klarinette) und Manuel Kilian (Saxofon) aus der Klasse von Peter Schmidt.

 

Alle vier haben Musizieren an der Musikschule gelernt, Miriam Stelzer nutzte die Chance der qualifizierten und umfangreichen Ausbildung an der MSSB im Gesang ebenso wie in der Mitwirkung im Sinfonieorchester.
Für Benjamin Steinmann eröffneten durch die Mitwirkung im Sinfonieorchester
und im Schlagzeugensemble genauso neue Möglichkeiten wie für Maria Jovic und Miriam Stelzer. Ensembleunterricht haben alle in und an der MSSB kennen und lieben gelernt. Leila Said spielt mit viel Spaß im Schlagzeugensemble Stickcontrol mit und konnte hier viel lernen  und für sich selbst gewinnen, so auch Miriam Stelzer, die im Jugendorchester begann und im Sinfonieorchester weiter spielte. Die Ausbildung an der MSSB ist nicht nur der Einzelunterricht, auch das orchestrale Spiel oder das sehr intensive Ensemblespiel sind wichtige Bestandteile der Musikschularbeit. 

Unsere SchülerInnen hören privat ganz unterschiedliche Musik, Leila Said hört und spielt gerne Rock, Maria Jovic will sich gar nicht so festlegen, ihr gefällt Jazz, aber auch Klassik oder Musical - jedes für sich sehr schön. In die gleiche Richtung geht Miriam Stelzer, die in der MSSB viel klassische Musik kennen und lieben gelernt hat, dazu aber auch den Jazz und andere Stilrichtungen schätzt.
Juliane Roßmanith und Manuel Kilian empfanden die sehr gute Unterstützung durch Korrepetition positiv und gewinnbringend insbesondere die fachliche Begleitung für ihr Abitur. Das Erleben neuer Stile und die Vielseitigkeit der Musikschule Südliche Bergstraße bestätigen alle unsere SchülerInnen als außerordentlichen persönlichen Gewinn, die hohe Qualität der Musikschule hat alle überzeugt und sie zum Unterricht hergeführt.

Die Zukunft wird zeigen, was aus den jungen Künstlern wird. Leila Said ist sich noch nicht sicher, sie will aber unbedingt weiter Musik machen, das Feuer ist in ihr entfacht und begeistert sie. Benjamin Steinmann hat schon einen Studienplatz in Mainz für Musik auf Lehramt, genauso wie Miriam Stelzer, die nach Freiburg gehen wird, oder auch Maria Jovic, die in Mannheim ihre Aufnahmeprüfung bestanden hat.

„Tag der Instrumente“

 Musik in allen Räumen bei der Musikschule Südliche Bergstraße

(sjr)

Trotze Hitzerekord und Badewetter besuchten wieder viele Kinder, Eltern und Jugendliche das klingende Treiben rund um das Wieslocher Kulturhaus beim „Tag der Instrumente“ der Musikschule Südliche Bergstraße. Man konnte Informationen sammeln, sich Kennen lernen und Erfahrungen austauschen - kurzum alles fragen und erfahren, was Musik interessierte Eltern und Kinder wissen möchten.
Schon für die Allerkleinsten der Elementaren Musikerziehung bis hin zum Erwachsenenunterricht wurde für alle Interessierten etwas geboten und vorgeführt. In der "klingenden Instrumentenvorstellung" die von Schulleiter Ansgar Sailer anhand einer spannenden Instrumentenkunde kurzweilig moderiert wurde, zeigten die jüngsten Schüler den Zuhörern jeweils auf ihren Instrumenten, was sie nach erst kurzem Musikunterricht schon spielen können. Danach wuchs aus den einzelnen Beiträgen ein großes Orchester unter der Leitung von Clemens Hettler zusammen, welches das Stück „Eine Insel mit zwei Bergen“ nach nur zwei gemeinsamen Proben spielte. Hier gingen den kleinen und großen Zuhörern die Ohren auf wie gut das schon klingt. Nachdem so der erste Wissensdurst gestillt war, konnten sich die Musikbegeisterten im Garten zwischen Kulturhaus und Musikschulvilla mit der liebevollen Bewirtung des Fördervereins und Elternbeirats bei Kaffee und Kuchen stärken. Hier gab es weitere Unterhaltung mit dem Konzert der Jugendstadtkapelle Walldorf. Viele Kinder und Jugendliche, die in diesen Formationen spielen, werden an der Musikschule an ihrem Instrument ausgebildet. Ein Infostand war ebenfalls bereitgestellt, an dem die Verwaltungsmitarbeiterinnen und die Lehrkräfte für allerlei Fragen rund um die Organisation und Anmeldung zur Verfügung standen. Zum Ausprobieren aller Instrumente standen dann in allen Unterrichtsräumen die Türen offen, so dass jeder sich nach Herzenslust selbst an den Instrumenten versuchen konnte: Seine Stimme auszuprobieren, einmal auf das Schlagzeug hauen, in die Querflöte oder Posaune blasen, eine Geige streichen oder Gitarre zupfen, dem Fagott und der Trompete einen Ton entlocken oder bei Klavier, Akkordeon und Keyboard in die Tasten  greifen: Für jeden Musikliebhaber und alle, die es noch werden wollen, war etwas dabei.

Das große Anliegen des Tages, die Instrumentenwahl zu erleichtern, zu informieren, Musikinteressierte zusammenzuführen und zu begeistern hat bei allen Beteiligten An-"Klang" gefunden.

Wer beim „Tag der Instrumente“ nicht dabei sein konnte kann sich wie gewohnt unter Tel.: 06222/2083 oder über www.musikschule-wiesloch.de informieren.

Zeitungsbericht zur Matinee am Samstag den 1. Juni 2019

Am Samstag den 01.06.2019 lud die Gesangsklasse von Susanne Piro zur Matinée in die alte Synagoge von Sandhausen ein. Dank der erfrischenden Kühle in der ehemaligen Synagoge konnte den schönen Klängen entspannt zugehört werden. Schon das erste Lied „Es tagt, der Sonne Morgenstrahl“, vorgetragen im zweistimmigen Chor aller SchülerInnen, brachte die Sonne ins Haus und weckte Frühlingsgefühle bei jedem. 

Der Beginn der Matinee stand ganz im Zeichen der Volkslieder: So trat als erste Sängerin Mia Becker auf, die zum ersten Mal vor Publikum sang, mit dem Lied „Wer ist unser liebster Schatz?“ auf. Als nächste sang Nika Zhang das witzige „Kükenlied“. Alissa Blek und Luisa Lechner ergänzten sich sehr schön im Lied „Auf dem Baum ein Kuckuck saß“. Danach trug Luisa Lechner, nun im Solo, „Meine Stimme die wandert auf und ab“ und Regenbogen“ vor. Letzteres war sogar von ihr selbst komopniert. Tahan Gecen sang „Frantischek“ mit wunderbar weicher Sopranstimme. Nun sangen Tahan Gecen, Eva Knapek, Luisa Lechner, Nika Zhang und Mia Becker im zweistimmigen Chor mit dem Lied „Der Kuckuck und der Esel“ auf. Eva Knapek war die erste Sängerin, die mit „Bella porta di rubini“ in die italienische Sprache einstieg. Ihr folgte Rebecca Nesemann mit dem gekonnt vorgetragenen Stück „Se florindo e fedele“. Danach trug Hannah Krämer im schönen Sopran „Sebben crudele“ vor. Kristina Schork, ebenfalls Sopran, trat trotz Erkältung mit „le Violette“ und „Sento nel core“ auf. Judith Kreiter im Mezosopran und Ursula Drabant im Alt Sangen mit „Schön Blümelen“ ein sehr schönes, frisches Duett. 

Dank des Vereines der Eltern und Förderer der Musikschule Südliche Bergstraße, die einen Umtrunk in der Pause mit schmackhaften Leckerbissen organisiert hatten, wurde auch die Pause draußen im Sonnenschein in vollen Zügen genossen. 

Danach ging es weiter mit Veronika Beurer, die ihre Virtuosität in den Stücken „Alma del core“ und „Flammende Rose“ bewies. Letzteres sang sie im Quartett mit Theresia Jovic an der Violine und Michelle Sorriso am Cello, Schülerinnen der ViolinklasseClemes Hettler und Violoncelloklasse Maria Köhnke, und Frau Becker am Klavier. Diesen gilt nochmal besonderer Dank. Das zweite Duett an diesem Vormittag wurde von Julie Orschel, Sopran, und Miriam Stelzer, Mezzosopran gesungen, es handelte sich um das Stück „Erste Begegnung“ von R. Schumann. Als nächstes sangen Julie Orschel und Maria Jovis sehr versiert jeweils abwechselnd vier Arien aus „Frauenlieb und Leben“ von Schumann. Miriam Stelzer präsentierte ihre abwechslungsreichen Stücke für die Aufnahmeprüfungen: „Fünf Ophelia Lieder“ von J. Brahms, „Chansons de Négresse“ von D. Milhaud und „Le Château du Bartas“von A. Honegger. Als schönen runden Abschluss sangen nun alle SchülerInnen ein Volkslied aus Schweden „Vem kann segla“, das vom traurigen Abschiednehmen handelt; denn nach diesem schönen Vormittag war das Gehen schwer, es hätte noch länger dauern können.

Tag der Instrumente an der Musikschule Südliche Bergstraße

Kommen- Hören – Sehen – Probieren !

Geige oder Klavier, Flöte oder Trompete, Kontrabass, Keyboard, Schlagzeug, Harfe, Gesang und vieles mehr. Welches Instrument soll mein Kind (oder ich) lernen?

 

Die Entscheidungshilfe hierzu ist die "Klingende Instrumentenvorstellung"
am Samstag, 29. Juni 2019, ab 14 Uhr,
im Saal des Kulturhauses (Gerbersruhstr. 41) in Wiesloch.

Ob Sie die Musikschule erst kennen lernen möchten, oder ob Ihr Kind bereits an der "Elementaren Musikerziehung“ teilgenommen hat und Sie nun vor der Instrumentenwahl stehen - Information und Spaß wird an diesem Tag großgeschrieben.

Gegen 15.15 Uhr können Sie und Ihr Kind unter dem Motto „IHR spielt die MUSIK“ dann nach Herzenslust alle Instrumente unter fachkundiger Anleitung ausprobieren.

Für Fragen und Infos stehen dabei die Fachlehrkräfte zur Verfügung.
Zur Stärkung zwischendurch halten Elternbeirat und Förderverein Erfrischungen, Kaffee, Kuchen und Brezel bereit.

Ebenso gibt es an diesem Tag wieder ausführliche Information rund um die musikalische Elementarausbildung, ob für Baby- Kleinkind oder Schulanfänger.

Interessierte jeden Alters sind herzlich Willkommen.

Konzert der Schlagzeugklasse von Benjamin Wittiber

Pünktlich zum Beginn der Pfingstferien gab die Schlagzeugklasse
von Benjamin Wittiber ihr Klassenvorspiel in der Amarante Anlage in Wiesloch.

Zwischen Musikschulvilla und Stadtbibliothek gelegen ist der kleine Park eine wunderschöne Bühne für die einzelnen Darbietungen der Schlagzeugschülerinnen und –Schüler am Drumset, Marimba, Vibrafon und Percussioninstrumenten.

Bei freundlichem Wetter spendeten die zahlreich erschienenen Besucher lang anhaltenden Applaus, bevor sich alle in die Pfingstferien verabschiedeten.

Konzert des Sinfonieorchesters und des Jugendorchesters

Zu einem stimmungsvollen Konzert hatte die Musikschule Südliche Bergstraße
zum Abschluss der Veranstaltung „Offene Gärten und Höfe“ in die Walldorfer Fußgängerzone eingeladen.

Das Sinfonieorchester hatte vier junge Sollisten dabei, die die klassischen Werke mit Ihrem Können bereicherten.
Dies waren Annika Lang, Horn, Henrik Srama, Cello und die Sängerinnen
Maria Jovic und Miriam Stelzer.
Die Leitung hatte Clemens Hettler und die Moderation des Abends hatte
Brigitte Becker übernommen. Auch das Jugendorchester unter der Leitung von Brygida Lorenz und Clemens Hettler erfreute die vielen Zuhörer mit unterhaltsamer Orchesterliteratur. Bürgermeisterin Christiane Staab (Walldorf)
und Bürgermeister Ludwig Sauer (Wiesloch) hatten das Publikum begrüßt
und viele lobende Worte über die Arbeit der Musikschule Südliche Bergstraße
im (Fahrrad-)Gepäck.
Das Konzert war ein schöner Ausklang der Veranstaltung „Offene Gärten und Höfe“ an diesem  lauen Frühlingsabend.

Fotos: Doro Burkhardt

Am 11. Mai 2019 kamen 11 SchülerInnen der Celloklasse von Maria Köhnke in der Alten Synagoge Sandhausen zum jährlichen Vorspiel passend zum 50 Jährigen Jubiläums der Musikschule Südliche Bergstraße unter dem Motto „La Cinquantaine“ zusammen. Zu Beginn begrüßten sieben Schülerinnen vierstimmig (Kristina Schork, Magdalena Grünberg, Catharina Brock, Lotte-Marie Winterstein, Michelle Sorriso, Katharina Jovic, Julika Fandry), die schon besonders lange, zum Teil über zwölf Jahre, bei Maria Köhnke Unterricht genießen dürfen, mit dem Stück „La Cinquantaine“, ganz dem Motto entsprechend. Passend zum ausgewählten Thema „Cello Hits – Classik bis Moderne“ wurde mit dem modernen Arrangement von „2Cellos“ im Duo „Moonriver“, bekannt aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“, präsentiert. Anschließend zeigten SchülerInnen in ihren Anfangsjahren mit bekannten Stücken von u.a. Mozart und Vivaldi solistisch oder im Duo ihr Können. Bei Kompositionen von W. Rebikow oder C. A. Cui zeigten Schülerinnen, wie man die Höhen des Cellos, sowie verschiedene Bogentechniken am Cello auskosten kann. Den gelungenen Abschluss bot Kristina Schork mit dem anspruchsvollen Rondo von L. Boccherini. Begleitet wurden die CellistInnen u.a. von Familienmitgliedern, DuopartnerInnen oder Anette Olsson am Klavier.

Anschließend wurde die erfolgreiche musikalische Vollendung eines weiteren Jahres Cellounterrichts durch die Unterstützung des Fördervereins mit Snacks und Getränken gefeiert. M. Grünberg, L. Winterstein (Schülerinnen)

Lehrerkonzert „5xBlech“
in der Evangelischen Stadtkirche Wiesloch

Lehrerkonzert „5xBlech“
in der Evangelischen Stadtkirche Wiesloch
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Eine bunte Palette von Musikstücken für Gitarre(n) stellten am Samstag, 13.4
in der Ehemaligen Synagoge in Sandhausen die Gitarrenschüler
von Georg Schreiner vor. Recht gut besucht war das Vorspiel der aus Sandhausen und Walldorf stammenden Gitarristen, die Stücke von Bach, Sor, Giuliani,
Carulli und viele folkloristische Arrangements darboten, häufig in Begleitung ihres Lehrers. Abgerundet durch ein paar Beiträge auf E-Gitarren zum Abschluss fand das Programm eine begeisterte Resonanz. (GS.)

Barockes am Nachmittag

Copyright: foto.fd.online.de

Kürzlich spielten Schülerinnen und Schüler solo, im Duo und Ensemble in der Kirche St. Laurentius in Nußloch. Mit stimmungsvoller Musik begeisterten die jungen Blechbläser der Klasse von Harald Weber die zahlreich erschienenen Besucher.

Copyright: foto.fd.online.de

Spendenübergabe für Ensemble- und Orchesterarbeit

Matthias Haberbosch und Ansgar Sailer (v.l.n.r.) bei der Spendenübergabe

Kürzlich konnte Schulleiter Ansgar Sailer eine großzügige Spende
in der Höhe von 2.500,00 € aus den Händen von Christian Haberbosch
von der Sparkasse Heidelberg / Wiesloch entgegen nehmen.

Der Betrag wird zur Anschaffung von Instrumenten und Zubehör im Rahmen der erfolgreichen Orchester- und Ensemblearbeit verwendet. Ansgar Sailer bedankte sich auch im Namen des Lehrerkollegiums für diese schöne Zugabe,
die eine bereichernde Unterstützung für die Musikschularbeit ist.

Konzertnachlese

Unter dem Motto „Ehemalige Schüler musizieren“ trafen sich am 31. März in der voll besetzten Walldorfer Laurentiuskapelle zwei Generationen von ehemaligen Schülern der Musikschule Südliche Bergstraße: Brigitte Becker am Klavier und David Neuhaus am Violoncello. Mit „Spins and Spells“ der 1952 geborenen Komponistin Kaija Saariaho für Violoncell solo führte David Neuhaus gleich zu Beginn die ganze Klangfarben-Bandbreite seines Instruments vor. Mit flirrenden Flageolett-Tönen und halsbrecherischen Rhythmen konnte der Titel des Werkes gut nachvollzogen werden und die Ohren waren geöffnet für den folgenden Klassiker der Celloliteratur: Haydns Cellokonzert in D-Dur. Wie jedes Stück an diesem Abend von David Neuhaus süffisant anmoderiert, zeigte sich bei diesem klassischen Meisterwerk ganz deutlich die langjährige Zusammenarbeit der beiden Künstler. Ein musikalisches Verständnis, das alle Facetten des Cellokonzerts zum Vorschein kommen ließ. Mit behänder Leichtigkeit wurde der erste Satz angegangen, die Lyrik des langsamen Satzes voll ausgekostet und mit Witz und Spritzigkeit flog David Neuhaus im dritten Satz über alle technischen Herausforderungen hinweg. Brigitte Becker folgte mühelos mit subtilem Anschlag und viel Drive. Großer Applaus schon zur Pause. Die zweite Hälfte begann mit Antonin Dvoraks Rondo für Violoncello und Klavier. Die Nähe zur Volksmusik und die liedhaften Melodien wurden vom Duo beherzt aufgenommen und schwelgerisch zum Ohrwurm transferiert. Bei der abschließenden Sonate für Violoncello und Klavier von Claude Debussy konnten noch einmal beide Protagonisten ihr Können unter Beweis stellen. Die reiche Farb- und Klangwelt des impressionistischen Werks wurde mit großem Gespür für alle Feinheiten, duftigen Klänge, aber auch akzentuierten Rhythmen ausgelotet. Der lange Applaus wurde mit der Zugabe „Après un rêve“ von Gabriel Fauré belohnt. (Emil, Foto: MSSB)

Ausdrucksstark und souverän Preisträgerkonzert
der Musikschule mit Ehrungen 

Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung von Gertraude Zielbauer
und der RNZ veröffentlicht werden.
 

Walldorf. (zlb) Zu einem kleinen, aber feinen Konzert hatte die Musikschule Südliche Bergstraße in die Laurentiuskapelle in Walldorf eingeladen. Eine repräsentative Auswahl der Schüler, die es beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ auf einen der vorderen Plätze geschafft haben, zeigte ihr Können.

Nach der Begrüßung durch Musikschulleiter Ansgar Sailer machte der siebenjährige Tristan Siebert auf dem Violoncello den Anfang mit einem Menuett G-Dur von André-Joseph Exaudet. Es folgte Tabea Reich auf dem gleichen Instrument mit einer „Legende“ von August Völck. Lennart Birkner, ebenfalls Violoncello, trug vom gleichen Komponisten den „Marionetten-Walzer“ vor. Alle drei Preisträger werden von Brygida Lorenz unterrichtet. Den Reigen der Solo-Auftritte beendete Johanna Fischer, Schülerin von Jutta Neuhaus, auf dem Violoncello mit einem „Impromptu“ von Alexander Arutjunjan. Den Höhepunkt und Abschluss des Konzerts gestaltete ein Klaviertrio mit Tabea Knopf (Klavier, Lehrerin: Renate Fritsch), Veronika Beurer (Violine, Lehrer: Clemens Hettler) und Michelle-Margherita Sorriso (Violoncello, Lehrerin: Maria Köhnke). Sie spielten von Paul Juon aus den Trio-Miniaturen op. 24 Nr. 2 „Danse phantastique“. Die teilweise recht anspruchsvollen Stücke wurden von den jungen Interpreten mit viel Musikalität, ausdrucksstark und souverän vorgetragen und hatten den begeisterten Beifall des Publikums mehr als verdient. Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab sprach als stellvertretende Vorsitzende des Trägerverbands der Musikschule allen Preisträgern Lob und Dank für ihre großartigen Leistungen aus. „Mit Leib und Seele“ seien alle bei der Sache gewesen, auch das Organisationsteam, die Lehrkräfte und die Eltern. Die Bürgermeisterin überreichte dann den anwesenden jungen Musikern ihre Urkunden und Präsente. Auch Elternbeirat und Förderverein der Schule überreichten Preise als Lob und Anerkennung. Zum Kreis der insgesamt zwölf Schüler der Musikschule, die beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ als Preisträger erfolgreich waren, gehören außer den bisher Genannten Lilli Segnitz (Violoncello), Julian Baureis (Violine), Theresia Jovic (Violine), beide unterrichtet von Clemens Hettler, sowie Lea Hofmann und Annika Frauendorfer (Pop-Gesang), beide unterrichtet von Michelle Walker.

Frühlingskonzert der Musikschule
in der Gemeindebücherei Nußloch im Jubiläumsjahr

Sonntag, 11 Uhr, ein wunderbarer Frühlingsmorgen und ein Klavier,
ein Akkordeon, eine Geige und ein Dutzend Celli begrüßen in der Gemeindebücherei Nußloch musikalisch den Frühling.
Die Hauptrolle dabei spielten dabei natürlich die Schüler von Brygida Lorenz und Brigitte Becker, die sich auf dieses Konzert intensiv vorbereitet hatten und nun mehr oder weniger aufgeregt auf ihren Auftritt warteten. Der Elternbeirat der Musikschule war mit einer kleinen Stärkung für die Pause vor Ort und die in der Bücherei aufgestellten Stühle reichten nur knapp aus, um allen Zuhörern, unter die sich auch Musikschulleiter Ansgar Sailer gemischt hatte, einen Platz zu bieten.
Brygida Lorenz und Büchereileiterin Jutta Baust sprachen kurz ein paar Begrüßungsworte und dann ging es Schlag auf Schlag. Ein Celloquartett machte den Auftakt, es folgten kleine Cellostücke mit und ohne Klavierbegleitung, solo oder im Duo, dazwischen zur Auflockerung einige Klavierstücke. Zum Abschluss gab es drei Musikstücke in der Besetzung  Akkordeon und Violine. Eine tolle Gemeinschaftsleistung - begeisterter Applaus für alle Beteiligten!

Jutta Baust. Leiterin der Bücherei, Nußloch (alle Rechte liegen bei der Autorin, freigegeben für die Homepage und die Ortsblätter)

Ehemalige Schüler musizieren im Jubiläumsjahr –
Konzert mit David Neuhaus und Brigitte Becker

Die Musikschule ist 50 Jahre jung ! Am Sonntag den 31. März , 18.00 Uhr
laden der Wieslocher Cellist David Neuhaus, ehemals langjähriger Schüler der Musikschule und die Pianistin Brigitte Becker erneut zu einem Konzert in der Laurentiuskapelle Walldorf ein. Auf dem Programm steht diesmal ein vielseitiges Repertoire: impressionistische Klangfarbenmalereien mit Claude Debussys Cellosonate, schwärmerische Melodien und höchst virtuoses Spiel bei Antonin Dvoraks Rondo, spannende Experimente zwischen Drehung und Stillstand bei Spins and Spells von Kaija Saariaho, sowie absolute Spielfreude mit dem Cellokonzert in D-Dur von Joseph Haydn.

David Neuhaus hatte bereits mit 5 Jahren seinen ersten Cellounterricht bei Brygida Lorenz an der Musikschule Südl. Bergstraße Wiesloch. Nach vielen Erfolgen bei Jugend Musiziert, auch auf Bundesebene, wechselte er schließlich zum Jungstudium an die Mannheimer Musikhochschule, wo er bei Prof. Jan Ickert Unterricht bekam. Seit 2017 studiert er in Freiburg Violoncello in der Klasse von Prof. Jean-Guihen Queyras und Prof. Elena Cheah. Seit Anfang seines Studiums gibt er regelmäßig viel beachtete Konzerte in Walldorf, wobei es ihm immer ein Anliegen ist, auch etwas über die Stücke und Komponisten zu erzählen und mit den Zuhörern in Kontakt zu kommen. Der Eintritt ist frei, Spenden Willkommen.

Der Text darf mit freundlicher Genehmigung von Hans-Dieter Siegfried
und der RNZ veröffentlicht werden.

Zum furiosen Finale gab’s Begeisterungsstürme

Musikschule Südliche Bergstraße feierte 50-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumskonzert – Die ganze Bandbreite präsentiert

Fotos: Doro Burkhardt

Wiesloch. (hds) Aus dem zarten Pflänzchen und den ersten Anfängen 1969 ist
längst ein unverzichtbarer Baum geworden. Die Musikschule Südliche Bergstraße
feierte jetzt im Palatin ihr 50-jähriges Bestehen und dies mit einem Jubiläumskonzert der besonderen Art. So diente nicht nur der Staufersaal als Bühne für die unterschiedlichen Ensembles der Einrichtung, vielmehr wurde schon eine Stunde vor dem offiziellen Festakt die ganze Bandbreite der Musikschule aufgezeigt: Im Rahmen eines „Wandelkonzerts“ präsentierten sich viele Gruppierungen dem zahlreich erschienenen Publikum, angefangen von den Blechbläsern über die Schlagzeuggruppe und die Saxofonisten bis hin zum Gitarren-Orchester und den Streichern.

Musikschulleiter Ansgar Sailer, seit März letzten Jahres in Amt und Würden,
konnte viele Lehrer, Kinder und Eltern sowie eine große Anzahl von Wegbegleitern begrüßen. Darunter auch die Bürgermeister der Städte und Gemeinden,
die dem 1972 ins Leben gerufenen Zweckverband angehören: neben den Gründungsmitgliedern Wiesloch, Walldorf und Nußloch auch St. Leon-Rot und Sandhausen.

In seiner Festrede ging Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann als Verbandsvorsitzender auf die Historie der Musikschule ein.
Über die Gründungsidee vor einem halben Jahrhundert, damals als „Jugendmusikschule“ unter dem Dach der Volkshochschule eingerichtet,
über die Ausweitung des Angebots bis heute spannte Elkemann den Bogen des Erfolgs. „Die Qualität der Ausbildung ließ nicht lange auf sich warten“, so der OB und berichtete über erste Erfolge der Musikschule beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Aber auch schwierige Zeiten galt es zu bewältigen.
Sinkende Zuschüsse seitens des Kreises und des Landes stellten die Verantwortlichen vor schwierige Aufgaben, diemit Engagement und Ideenreichtum bewältigt werden konnten. „Heute präsentiert sich die Einrichtung mit rund 2200 Schülerinnen und Schülern, die von 63 Lehrkräften unterrichtet werden“, bilanzierte Elkemann. Besonders lobende Worte fand er für die frühkindliche musikalische Erziehung, die unter der Überschrift 
„Singen – Bewegen – Sprechen“ als umfassendes, pädagogisch-didaktisches Programm angeboten wurde. Der daraufhin folgende Schritt zu „Musizieren – Bewegen – Sprechen“ sei eine logische Weiterführung gewesen.

Geschenkegabes natürlichauch, Wein für Sailer und einen bunten Blumenstrauß für die Verwaltungsleiterin der Musikschule, Sabine-Juliane Roth, verbunden mit einem Dankeschön für die geleistete Arbeit. Nicht vergessen wollte Elkemann in seiner Laudatio auch die vielen Lehrkräfte, das Team in der Verwaltung sowie die Elternbeiräte und die Aktiven im Förderverein.

In einem Grußwort ging Friedrich-Koh Dolge, der Vorsitzende des Landesverbands der Musikschulen Baden-Württemberg, auf die künftigen Herausforderungen in der täglichen Arbeit ein. „Sie haben die Vernetzung in die kommunale Bildungslandschaft bestens hinbekommen“,
zollte er höchstes Lob. Allerdings werdemansich verstärktmit den Themen „Digitalisierung“ und dem Faktor „Zeit“ auseinanderzusetzen haben.
„Viele Kinder und Jugendliche sind, bedingt durch die vielfach angebotenen
Ganztagsschulen, zeitlich sehr eingeschränkt“, führte er aus. „Wir haben eine
gesellschaftliche Verantwortung, dies in den Griff zu bekommen. Dazu ist sicherlich auch finanzielle Unterstützung durch das Land notwendig, um sich den
veränderten Gegebenheiten anzupassen“, appellierte er an die Politik. Was die
Digitalisierung anlangt, so komme es darauf an, die wichtigen Faktoren wie
Kreativität und Neugier nicht aus den Augen zu verlieren. „Die Pflege von
Kunst, Kultur und Musik ist ein Gradmesser für unsere Gesellschaft, also
brauchen wir innovative Lernkonzepte“, so Dolge. Kooperationen seien dabei der
Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft der Musikschulen, von denen es in Baden-
Württemberg 215 gibt und in denen etwa 300 000 Kinder unterrichtet werden.
Unddas überaus erfolgreich,wie dann beim Jubiläumskonzert unter der Leitung
von Brygida Lorenz eindrucksvoll demonstriert wurde. Ob nun das Jugendorchester, das nach dem Auftritt der Gruppe „Elementare Musikpädagogik“
aufspielte, oder das Cello-Orchester – die Darbietungen wurden mit lang anhaltendem Beifall bedacht. Die ganze musikalische Vielfalt stellte das Pop Music
Ensemblemit bunt gemischten Songs, etwavondenBeatles, unter Beweis, ehezum
furiosen Finale das Sinfonieorchester (Leitung: Clemens Hettler), später dann
gemeinsam mit dem Jugendorchester, einen eindrucksvollen Beweis des Erlernten
abgab. Insbesondere der „Can Can“ von Jaques Offenbach löste wahre
Begeisterungsstürme aus. Ansgar Sailer blieb es schließlich vorbehalten,
sich bei allen Mitwirkendenund denen, die unverzichtbare Arbeit im Verborgenen
geleistet hatten, zu bedanken. Ein tolles Abschlussbild, viel Beifall und
somit eine würdige Jubiläumsveranstaltung

2019 © Musikschule Südliche Bergstraße

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