Musikschule Südliche Bergstarße
Musikschule Südliche Bergstarße

Musikschule Südliche Bergstraße

Die lebendige Musikschule in

Wiesloch, Walldorf, Nußloch, Sandhausen und St. Leon-Rot

mit Musikunterricht in allen Instrumenten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

„Stets auf der Suche nach etwas Neuem sein“

Ansgar Sailer ist neuer Leiter der Musikschule Südliche Bergstraße

Freut sich auf die Arbeit in Wiesloch: Musikschulleiter Ansgar Sailer. Foto: Pfeifer

Wiesloch. (hds) Ansgar Sailer ist seit dem 1. März der neue Leiter der Musikschule
Südliche Bergstraße. Er trat die Nachfolge von Bjoern Strangmann an,
der im Oktober 2017 an die Musikschule Mannheim gewechselt war.

 

Der 48-jährige Sailer wurde in der Nähe von Lahr, in Heiligenzell, geboren und studierte nach seinem Abitur an der Musikhochschule in Karlsruhe Posaune. „Schon als Student habe ich unterrichtet, und zwar in der Musikschule im Enzkreis“, erwähnte Sailer seinen bereits früh vorhandenen Drang,
auf pädagogischer Ebene tätig zu werden.

 

Nach demStudium wurde er vom Evangelischen Jugendwerk in
Baden-Württemberg zum Posaunenreferenten bestellt, betreute rund 6000 Bläser in der Region zwischen Stuttgart und dem Bodensee, hielt Schulungen ab und kümmerte sich um Weiterbildung. „Ich war viel unterwegs“, blickte Sailer auf diese
fünfjährige Tätigkeit zurück.

Es schlossen sich weitere Stationen an.
So wechselte er an das Theologische Seminar der Liebenzeller Gemeinschaft
und war dort für die Ausbildung auf verschiedenen Ebenen zuständig.
Im Chorbereich lehrte er, ebenso betreute er den Bläserbereich und zahlreiche Bands. Nach sieben Jahren ging es beruflich weiter zur Musikschule nach Altensteig im Schwarzwald, um dann 2009 als stellvertretender Leiter an die städtische Musikschule in Heilbronn zu wechseln.

 

Die Stellenausschreibung in Wiesloch sah Ansgar Sailer als neue Chance und zugleich Herausforderung an. „Es freut mich, dass es geklappt hat“, sagte Sailer, der zunächst in seinem derzeitigen Wohnort Eppingen mit seiner Familie verbleiben wird. „Wir sind in den zurückliegenden Jahren häufig umgezogen, meine Frau und die drei Kinder sind mir immer an den jeweiligen beruflichen Standort gefolgt“,
erzählte er. Einen Wohnungswechsel nach Wiesloch will er dennoch nicht ausschließen, „aber sicherlich nicht sofort“.

 

Seine Ziele für die Arbeit an der Musikschule Südliche Bergstraße hat er klar abgesteckt. „Wir müssen stets auf der Suche nach etwas Neuem sein, im wahrsten Sinne des Wortes beweglich bleiben und die sich bietenden Möglichkeiten nutzen“, umriss er seine Philosophie.
Er werde intensiv auf das Lehrpersonal hören, vor allem deren Erfahrungen vor Ort berücksichtigen und die Kreativität in den Mittelpunkt rücken.
„Sich über Musik auszudrücken, ist im Gegensatz zu allem Messbaren ein Weg, sich individuell weiterzuentwickeln und zu improvisieren.“
Seine ersten Eindrücke in Wiesloch: „Die Musikschule hier ist gut organisiert.“

Einladung zur offenen Schnupperstunde

Eltern-Kind-Kurse an der Musikschule Südliche Bergstraße für 1-3 jährige Kinder, am Donnerstag, 12. April 2018 (nach den Osterferien),
17.20 Uhr, Wiesloch, Kulturhaus, Untergeschoß

 

Babys und Kleinkinder reagieren in ganz besonderer Weise auf Musik:
Es sind Klänge, Geräusche oder vielleicht bestimmte Lieder und Musikstücke,
die ihre Aufmerksamkeit erwecken.

Mal hören sie ganz still zu, mal bewegen sie sich rhythmisch zu einem Musikstück. Sie lieben es, auf den Knien der Eltern zu reiten oder zu schaukeln, während diese ein Lied singen oder einen Vers sprechen. All diese Lieder, Bewegungs- und Rhythmusspiele möchten sie am liebsten unzählige Male wiederholen.
Unter Anleitung ausgebildeter Fachkräfte sollen Eltern in den ELKI-Kursen der Musikschule Südliche Bergstraße von Anfang an die Gelegenheit haben, diese musikalische Veranlagung ihrer Babys und Kleinkinder zu unterstützen.
 

Information / Anmeldung: Telefon: 06222-2083
E-Mail: office@musikschule-wiesloch.de

Preisträger Landeswettbewerb 2018

Schüler Alter Wohnort Instrument Gruppe Punkte Preis Lehrkraft
               
Solowertung              
Jara Vogt 14 Wiesloch Posaune IV 20 2. Preis P. Morgenstern
               
Kammermusik              
               
Duo:              
Dominik Burger  18 Angelbachtal Violoncello VI 22 2. Preis B. Lorenz
Rafael Hirsch 18 Östringen Klavier VI 22 2. Preis M. Wieddermann

 

Kompliment an die Nachwuchs-Musiker

Die Preisträger von „Jugend musiziert“ gaben zur Auszeichnung
ein Konzert im Kulturhaus Wiesloch

Sie bewiesen, was mit Talent, Fleiß und Durchhaltevermögen möglich ist:
die Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ der Musikschule
Südliche Bergstraße beim Preisträgerkonzert im Kulturhaus Wiesloch. Foto: Pfeifer

Wiesloch. (zlb) „Breitenförderung und Spitzenförderung hängen zusammen“,
sagte Dirk Elkemann, „je breiter das Fundament, umso höher kann die Spitze
werden“. Der Wieslocher Oberbürgermeister sprach in seiner Eigenschaft als
Vorsitzender des Zweckverbands, der die Trägerschaft der Musikschule Südliche
Bergstraße innehat. Anlass war das festliche Konzert, das dieser Tage zur Ehrung
der Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert 2018“ im Wieslocher
Kulturhaus stattfand. „Jugend musiziert“ ist das renommierteste  Musikförderprojekt Deutschlands. Für viele Kinder und Jugendliche war die Teilnahme an seinen Wettbewerben der erste Schritt in eine erfolgreiche
Musikerkarriere. Diejenigen Schüler der Musikschule Südliche Bergstraße,
die beim Regional- und Landeswettbewerb auf einen der vorderen Plätze
gekommen waren, konnten an diesem Ehrungsabend noch einmal einen Beweis
ihres Könnens liefern und erhielten anschließend aus der Hand des OB eine Urkunde und ein kleines Geschenk, beides gestiftet von der Musikschule selbst und
ihrem Förderverein. „Ein Kompliment an euch alle, dass ihr bei diesem Wettbewerb
so gut abgeschnitten habt“, betonte der OB, „hoffentlich hattet ihr auch
etwas Spaß dabei.“ Zuvor hatte er die Gelegenheit genutzt, den neuen Musikschulleiter Ansgar Sailer noch einmal herzlich in Wiesloch willkommen zu heißen. Der beglückwünschte die Preisträger zu ihrem Erfolg und lobte ihren Mut, sich einer völligfremdenJuryzustellen. „Je früherman damit anfängt, umso sicherer wird man“, gab er ihnen als Rat mit auf denWeg. Ansgar Sailer vergaß auch nicht, den Lehrkräften der Preisträger für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken, der diese Erfolge erst ermöglicht habe. Das Konzert selbst bot einen imponierenden
Eindruck vom musikalischen Niveau, das ein junger Mensch erreichen kann, wenn Talent, Fleiß und Durchhaltevermögen zusammenspielen. Die Pianistin und Musikdozentin Brigitte Becker hatte es übernommen, die Preisträger bei ihren Auftritten am Flügel zu begleiten. Den Anfang machte Jara Vogt auf der Posaune mit dem Stück „Amethyst“ von H. A. Vandercook, gefolgt von Lisa Olinger (Oboe) mit „Peacherine Rag“ von Scott Joplin. Michelle Sorriso (Cello) und Berit Maier (Klavier) trugen als Duo das Allegretto aus „SeptArabesques“ von B. Martinu vor, und Mailin Vogt spielte auf der Oboe die „Romanze III Op.94“ von Robert Schumann. Felix Fischer (Fagott) schloss sich an mit dem Satz „Triste“ aus
der Sonate f-Moll von Georg Philipp Telemann, und Höhepunkt und Schlusspunkt
zugleich war der Beitrag von Dominik Burger (Violoncello), der das Allegro
non troppo aus Brahms’ „Sonata e-Moll Op.38“ vortrug. Preisträger im Regionalwettbewerb waren außerdem Daniel Schaper (Posaune) und Niklas Waibel
(Saxofon). Bis in den Landeswettbewerb geschafft und dort einen der vorderen Plätze belegt haben Jara Vogt, Dominik Burger und Rafael Hirsch (Klavier). Mit
einem Umtrunk im vertrauten Kreis endete dieser Ehrungsabend, der fast unter
Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand und mehr Besucher verdient gehabt hätte.

Kleine , flinke Finger begeisterten die Zuhörer der vollbesetzten Laurentiuskapelle

Mit vielen bekannten Frühlingsmelodien und spritzigen Stücken aus der Klassik lockten die Klavier-und Keyboardschüler , der Klasse Wera Brehm, den Frühling herbei. Die meisten der kleinen Musikanten hatten ihren ersten Auftritt und erfreuten mit ihrem Vortrag die Gäste. Alle haben ihre Stücke gekonnt vorgetragen und können nun auf dem Gelernten weiter aufbauen um beim nächsten Event wieder zu begeistern.

Ganz dem Klang hingegeben

David Neuhaus gab in der Reihe „Junge Talente“
der Musikschule Südliche Bergstraße ein Konzert

Erhielt in der voll besetzten Laurentiuskapelle viel Beifall:
Nachwuchstalent David Neuhaus. Foto: Pfeifer

Von Gertraude Zielbauer

Walldorf. In der Laurentiuskapelle mussten zusätzliche Sitzgelegenheiten
improvisiert werden und vielen Besuchern blieb nur ein Stehplatz, so groß war
das Interesse an diesem Konzert. Im Mittelpunkt des Abends: Der 19-jährige
Wieslocher Cellist DavidNeuhaus. Schon mit fünf Jahren hatte er seinen ersten Instrumentalunterricht bei Brygida Lorenz an der Musikschule Südliche Bergstraße,
zu deren Veranstaltungsreihe „Junge Talente“ auch dieses Konzert gehörte.
Später wechselte David zum Unterricht nach Mannheim und heute studiert er in Freiburg Violoncello bei den international renommierten Professoren
Jean-Guihen Queyras und Elena Cheah. Schon früh beteiligte er
sich am Wettbewerb „Jugend musiziert“ und war als Solist und in Kammerbesetzungen auf Bundesebene mehrfach erfolgreich.
Das anspruchsvolle Konzertprogramm, das der junge Künstler für diesen
Abend in der Laurentiuskapelle zusammengestellt hatte, begann mit
Johann Sebastian Bachs Suite für Violoncello solo in d-moll, BWV 1008 mit
den Sätzen Prélude, Allemande, Courante, Sarabande,Menuett I und II und
Gigue. Darauf folgte das Violoncellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn,
Hob VIIb:1 mit den Sätzen Moderato, Adagio und Allegro molto. Werke zweier
Komponisten also, die dem Barock – im Falle Haydns dem Spätbarock – zuzuordnen sind, aber in ihrem Charakter unterschiedlicher nicht sein könnten: Die
Bach-Suite besticht durch kunstvoll ineinander verwobene Phrasen, ein dunkles
Timbre und strenge, fast modern anmutende Klänge. Das Haydn-Konzert
hingegen, bei dem die Pianistin Brigitte Becker am Flügel die Rolle des „Orchesters“
übernommen hatte, gewinnt seinen Charme aus dem heiteren, schwungvollen
Spiel mit mehreren musikalischen Themen, bei dem sich Klavier und Cello
abwechseln. Wie der junge Künstler in seiner Anmoderation sagte, wurde dieses
Werk erst 1961 in Prag wiederentdeckt und hat sich seitdem fest im Konzertleben
etabliert. Die Cello-Suite hingegen existiere bisher nur als Abschrift von
Bachs zweiter Ehefrau Anna Magdalena, man wisse also bis heute noch nicht,
wann sie entstanden sei. David Neuhaus spielte das ganze Konzert von etwas über einer Stunde auswendig. Immer wieder mit geschlossenen Augen, aber ohne jedes
unnatürliche Gebaren und ganz dem Klang seines Instruments hingegeben.
Eine solche Haltung springt auf das Publikum über, das gebannt der
Musik lauschte und sich von der erstaunlich reifen Virtuosität und Dynamik
des Vortrags begeistern ließ. Und amSchluss der Veranstaltung mit reichlich Beifall und Bravorufen für ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis dankte.
Man kann dem „jungen Talent“ David Neuhaus nur wünschen, dass sein Lebensweg als Musiker ebenso erfolgreich weitergehen möge, wie er
begonnen hat. Und dem hiesigen Publikum, dass es bald einmal wieder Gelegenheit hat, sich von seinem großen Können zu überzeugen.

Am 11. März 2018 kamen 17 SchülerInnen der Celloklasse von Maria Köhnke in der Alten Synagoge Sandhausen zum jährlichen Vorspiel unter dem Motto „CelloETT und BogenWALZ, arcoTANZ und TANGOpizz“ zusammen.
Zu Beginn zeigten SchülerInnen in ihren Anfangsjahren mit tänzerischen Menuetten von J.S. Bach oder J. Exaudet solistisch oder im Duo ihr Können. Des weiteren bekamen die Zuschauer der gut besuchten Synagoge zahlreiche südamerikanische Tänze in Form von Tangos des Komponisten M. Mees zu hören, gefolgt von Tänzen der Komponisten W.A.Mozart, D. Schostakowitsch und W.H. Squire. Zum Schluss begeisterte Henrik Srama mit dem zehnminütigen „großen“ Tango („Le Grand Tango“ von A. Piazzolla) die Zuhörer.
Begleitet wurden die CellistInnen von Familienmitgliedern, Duopartnern oder Anette
Olsson am Klavier. Christoph Gade und Henrik Srama entschieden sich spontan das Publikum mit dem Stück „In der Halle des Bergkönigs“ (E. Grieg) zu überraschen. Danach, als heimlich geplante Zugabe, spielten acht CellistInnen (Paul Joachim, Laura Müller, Catharina Brock, Michelle Sorriso, Lotte Winterstein, Christoph Gade, Magdalena Grünberg und Henrik Srama), die besonders lange, zum Teil auch schon über zwölf Jahre, bei Maria Köhnke Unterricht genießen dürfen, den allseits bekannten Tango „El choclo“.
Anschließend wurde die gelungene musikalische Vollendung eines weiteren Jahres
Cellounterricht durch die Unterstützung von Eltern und des Fördervereins mit Kuchen, Snacks und Getränken gefeiert.
M. Grünberg, L. Winterstein (Schülerinnen)

Unter dem Motto "CelloETT und BogenWALZ, arcoTANZ und TANGOpizz."
lud die Celloklasse von Maria Köhnke am 10. März 2018

zum alljährlichen Vorspiel in der Alten Synagoge in Sandhausen ein.
Im Duett, mit Audio Playback oder in Begleitung von Klavierlehrerin Anette Olsson boten 12 junge Cellisten im Alter von 8-18 Jahren ihr Können in allerlei verschiedenen Tänzen dar. 
Dabei waren Stücke klassischer Meister wie Haydn oder Boccherini ebenso vertreten wie eine barocke Gavotte (G. Ph. Telemann) oder zeitgenössische Tangos ("Argentina habla", M. Mees).
Seinen krönenden Abschluss fand das Konzert schließlich mit dem von einigen Schülern bereits im Celloorchester erprobten vierstimmigen Tango "El Choclo" (A. Villoldo). Stilecht mit Rose im F-Loch überraschten sieben Schülerinnen und Schüler das Publikum mit dem lateinamerikanischen Tanz, der das ein oder andere Bein zum Zucken brachte.
In gewohnt angenehmer Atmosphäre klang das Vorspiel im Anschluss bei Kaffee und Kuchen aus - der Elternbeirat der Musikschule Südliche Bergstraße hatte Getränke zur Verfügung gestellt und eine Vielfalt von selbstgebackenen Kuchen und anderen Köstlichkeiten luden zum Naschen ein. 
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Frau Köhnke für Ihr ganzjähriges Engagement, für Ihre Planung und Geduld im Vorfeld des Vorspiels, das für die Schüler auch in diesem Jahr eine wunderschöne Gelegenheit war, ihr Können vor größerem Publikum unter Beweis zu stellen.
Gedankt sei auch Frau Olsson für die Klavierbegleitung,
sowie Astrid Schork vom Elternbeirat. Beide haben maßgeblich zum Gelingen dieser rundum geglückten Veranstaltung beigetragen. Elisabeth Häberle

Instrumentenvorstellung: Da war Musik drin

Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung von A. Dorn / RNZ veröffentlicht werden:

 

Die Musikschule Südliche Bergstraße lud nach Walldorf ein und viele, viele kamen

Walldorf. (agdo) Finn machte das Schlagzeugspielen großen Spaß – kein Wunder, denn Schlagzeuger stehen bei Mädchen hoch im Kurs. Aber auch so gefalle ihm das Instrument, sagte Finn. Die Musikschule Südliche Bergstraße veranstaltete im Walldorfer Musikschulgebäude unter dem Motto „Ihr macht Musik – Welches Instrument für mein Kind“ eine Art kleinen Informationstag, bei dem die Kinder verschiedene Instrumente ausprobieren beziehungsweise schauen konnten, welche Instrumente es überhaupt gibt und welche einem liegen. Schon vom Weiten hörte man das Schlagzeug, das auch viele Mädchen ausprobierten. Im April starte das neue Semester, sagte Verwaltungsleiterin Sabine-Juliane Roth von der Musikschule, daher sollten Interessierte einen kleinen Einblick bekommen, welche Instrumente unterrichtet werden. Das Angebot richtete sich vor allem an Kinder im letzten Kindergartenjahr sowie Grundschüler, aber es waren natürlich alle Interessierten willkommen. Momentan hat die Musikschule Südliche Bergstraße 2500 Schüler, davon etwa 550 in Walldorf. Auch der neue Schulleiter Ansgar Sailer war da, der sedit dem 1. März die Leitung der Schule innehat.

In jeden Raum konnte man ein anderes Instrument unter der Anleitung der Lehrer ausprobieren, das Haus war proppenvoll. Neben dem klassischen Klavier, konnte man auch das E-Piano testen, das bekanntlich verschiedene Klangfarben hat und bei Bedarf auch wie eine Orgel klingt. Viele Kinder fanden das spannend das auszuprobieren. Begehrt war auch das Saxofon, hier standen die Kinder Schlange. Es erforderte zwar ein wenig Übung, in das Instrument hinein zu pusten, wer es aber schaffte, wurde mit schönen Tönen belohnt und war stolz. Ähnlich sah es bei der Posaune, Tuba oder Horn aus, auch für diese Instrumente brauchte man eine gute Puste. Einige Kinder hätten schon eine ziemlich genaue Vorstellung, welches Instrument sie spielen möchten, erzähle Sabine-Juliane Roth, andere wiederum sind ganz offen und würden am liebsten alles spielen. Das Wichtigste sei, dass Kinder Interesse an Musik und Spaß am Musizieren hätten beziehungsweise es lernen wollen. Eine lange Schlange hatte sich auch in dem Raum gebildet, indem man die Blockflöten testen konnte. Ähnlich sah es bei der Querflöte oder Oboe aus. Einige Kinder suchten die Herausforderung am Akkordeon, andere probierten Viola, Harfe, Trompete oder Gitarre aus. Vorgestellt wurden aber nicht nur Instrumente. Wer Lust hatte, der konnte sich am Gesang versuchen. Und wie es später aussehen und klingen kann, wenn man ein Instrument beherrscht, das zeigte die Jugendstadtkapelle Walldorf im Hof: Bei strahlendem Sonnenschein aber niedrigen Temperaturen spielten die Musiker flotte Stücke.

Impressionen - Tag der Instrumente - 24.02.2018 - Walldorf

Preisträger Landeswettbewerb 2018

Schüler Alter Wohnort Instrument Gruppe Punkte Preis Lehrkraft
               
Solowertung              
Jara Vogt 14 Wiesloch Posaune IV 20 2. Preis P. Morgenstern
               
Kammermusik              
               
Duo:              
Dominik Burger  18 Angelbachtal Violoncello VI 22 2. Preis B. Lorenz
Rafael Hirsch 18 Östringen Klavier VI 22 2. Preis M. Wieddermann

 

Preisträger Regionalwettbewerb Östlicher Rhein-Neckar-Kreis 2018

Schüler Alter Wohnort Instrument Gruppe Punkte Preis Lehrkraft
               
Solowertung              
Lisa Olinger 11 Nussloch Oboe II 22 1. Preis A.Hamann
Daniel Schaper 11 Nussloch Posaune II 22 1. Preis P.Morgenstern
Felix Fischer 13 Angelbachtal Fagott III 22 1. Preis F.Knarozovskiy
Niklas Waibel 13 Wiesloch Saxophon III 21 1. Preis P.Schmidt
Jara Vogt 14 Wiesloch Posaune IV 23 1. Preis /
Weiterleitung
zum Landes-
wettbewerb
P.Morgenstern
Mailin Vogt 14 Wiesloch Oboe IV 20 2. Preis A.Hamann
               
Kammermusik              
               
Duo:              
Michelle Sorriso 13 Sandhausen Violoncello III 19 2. Preis M.Köhnke
Berit Maier 13 Dielheim Klavier III 19 2. Preis  
               
Dominik Burger  18 Angelbachtal Violoncello VI 23 1. Preis /
Weiterleitung
zum Landes-
wettbewerb
B.Lorenz
Rafael Hirsch 18 Östringen Klavier VI 23 1. Preis /
Weiterleitung
zum Landes-
wettbewerb
M. Wieddermann

 

Erfolgreiches Konzert von „Kinder machen gemeinsam Musik“

Schülerinnen und Schüler der Gerbersruh-Gemeinschaftsschule

beim Konzert am 17. Januar im voll besetzten Musiksaal
Foto: SJR, Musikschule Südliche Bergstraße

 

Gäste aus dem Netzwerk Asyl, der Bürgerstiftung Wiesloch und der Stadtverwaltung hörten in einem bezaubernden Konzert, was die Schülerinnen und Schüler von Oktober bis Januar unter der Leitung von Frau Ebbinghaus von der Gemeinschaftsschule und vier Musiklehrern der Musikschule Südliche Bergstraße gelernt hatten. Die Musizierenden waren Schüler*innen aus den 5. und 6. Klassen sowie Schüler*innen, die die Vorbereitungsklassen besuchen oder bis vor Kurzem besucht haben und inzwischen in Regelklassen unterrichtet werden.
In flotten Musikstücken zeigten sie ihr Können mit Gesang, Cajón, Bongos, Posaune, Saxophon, Keyboard und Gitarre.

 

Das Ziel des Projektes war, durch die Musik einen Raum zu schaffen, indem es nicht auf Wissen und Sprache ankommt. Vielmehr sollte das gemeinsame Musizieren allen ermöglichen, etwas Neues zu entdecken und gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten. Strahlende Gesichter am Ende des Konzertes zeigten die Freude und den Stolz der Beteiligten darüber, dass sie mit dem Konzert der Schulgemeinde und den Besucher*innen ein tolles Ergebnis präsentieren konnten.

 

Das Projekt „Kinder musizieren gemeinsam“ ist ein Kooperationsprojekt der Bürgerstiftung Wiesloch und der Musikschule Südliche Bergstraße mit der Gerbersruh-Gemeinschaftsschule.

Die Finanzierung des Projekts wurde durch die Bürgerstiftung Wiesloch ermöglicht, die aus dem Fonds „Auf Augenhöhe“ der Software AG-Stiftung für dieses Projekt 5000 € eingeworben hat.

Wenn junge Nikoläuse musizieren . . .
. . . dann gibt die Musikschule Südliche Bergstraße ein Weihnachtskonzert
in der proppenvollen katholischen Kirche - Jugendorchester brillierte

Mit freundlicher Genehmigung der RNZ und A. Dorn

Nußloch. (agdo) Wer sagt denn eigentlich, dass Nikoläuse nur Geschenke verteilen? Wer beim Weihnachtskonzert der Musikschule Südliche Bergstraße in der proppenvollen katholischen Kirche in Nußloch dabei war, sah es ganz genau: Etwa 20 kleine Weihnachtsmänner musizierten mit roten Mützen auf den Köpfen und roten Oberteilen unter der Leitung von Maria Köhnke stimmungsvolle Weihnachtslieder. Sie spielten das kurze aber pfiffige Stück „Dicke rote Kerzen“ von Ludger Edelkötter oder Sheila Mary Nelsons „Drummer`s March“ sowie
„Echo Dance“. Es klang fantastisch. Das Kinderorchester schlüpfte in die Rolle
der Weihnachtsmänner und bekam viel Applaus.

Er freue sich, dass die Musikschule Südliche Bergstraße das Weihnachtskonzert in der 260 Jahre alten Kirche ausrichte, sagte Bürgermeisterstellvertreter Gerhard Leypold. Leypold wünschte den Besuchern viel Freude mit dem musikalischen Nachwuchs. Und die hatten die Besucher. Verschiedene Ensembles sowie Orchester zeigten ihr Können. So entführte das Gitarrenensemble unter der Leitung von Alexander Weis bei dem kalten Wetter ins warme Spanien.
Die Jugendlichen spielten katalanischen Volkslieder: „L`Hereu Riera“, „El Ball“ und „La Pastoreta“ erklangen in der Kirche und hörten sich einfach klangschön an.
Die musikalische  Reise ging weiter mit „Was soll das bedeuten“ nach Schlesien weiter. Dann spielte das Klarinettenensemble unter der Leitung von Peter Schmidt ein Stück über das Rentier Rudolph sowie „The rivers flows in you“ vom südkoreanischen Pianisten Yiruma. Das Stück klang am Anfang ein wenig melancholisch und steigerte sich fast bis zu feierlichen Klängen.
Das Rentier Rudolph hingegen ist mittlerweile bekannt, die Melodie ist frech und witzig. Von der Empore erklang dann Georg Friedrich Händels „Menuett aus der Feuerwerksmusik“, dort spielten die Blechbläser unter der Leitung von Pascal Morgenstern sowie Harald Weber verschiedene Stücke. So richtig begeisterte dann aber das Jugendorchester unter der Leitung von Brygida Lorenz und Clemens Hettler die Besucher. Die Jugendlichen spielten die Orchestersuite in G-Dur von Georg Philipp Telemann, darunter „Air“, „Gavotte“, „Chaconne“ sowie „Menuett“. Und auch auf den Klassiker „Stille Nacht, heilige Nacht“ musste niemand verzichten. Jedes Ensemble bekam natürlich reichlich Applaus.

Die Flötenklasse von Elisabeth Späth-Weidner erfüllte den schönen Raum der Alten Synagoge in Sandhausen mit festlichem Klang und versetzte die zahlreichen Zuhörer in vorweihnachtliche Stimmung.

Die Bläserklasse der Schillerschule Walldorf
unter der Leitung von Pascal Morgenstern spielte schöne Weihnachtsmusik im Astorstift in Walldorf. Die Zuhörerinnen und Zuhörer hats gefreut.

Festliches Adventskonzert der Musikschule Südliche Bergstraße in Walldorf

(SJR) Zu einem besonders stimmungsvollen und festlichen Konzert mit Werken aus verschiedenen Epochen hatte die Musikschule Südliche Bergstraße in die Evangelische Kirche nach Walldorf eingeladen. Frau Bürgermeisterin Christiane Staab würdigte als stellvertretende Verbandsvorsitzende in ihrer Begrüßung die wertvolle Arbeit der Musikschule und stellte heraus, dass es für die musizierenden Kinder und Jugendlichen das Wichtigste ist, das Erlernte ihren Eltern und Freunden vorzuführen, und auch wie es klingen kann,
wenn ein großer Klangkörper gut abgestimmt zusammen spielt.
Dies zeigte gleich zu Beginn des Konzerts auf eindrucksvolle Weise das Sinfonieorchester unter der Leitung von Clemens Hettler mit rund 50 Musikern. Es erklangen die feierlichen Renaissance-Stücke “Canzon per sonar, primi toni a 8” und “Canzon per sonar,
septimi toni a 8” von G.Gabrieli.
Barocke Musik von J. S Bach war vom Flötenensemble „Flautando“ unter der Leitung von Elisabeth Späth-Weidner zu hören. Sehr ausgewogen und in schönem Zusammenspiel war das „Kleine Weihnachtskonzert“ dargeboten. Und in der Arie für Sopran „Schafe können
sicher weiden“ brillierte Julie Orschel aus der Klasse von Susanne Piro als Solistin,
zusammen mit den fünf Flötistinnen Britta Hauser, Viviane Hoffmann, Sonja Müller,
Kira Nießner, Sarah Weipert sowie Britta Wienkoop am Violoncello (Klasse Maria Köhnke),
und Brigitte Becker an der Orgel.
Weiter ging es in die Moderne: Benjamin Steinmann am Marimba (Klasse Benjamin Wittiber) erfüllte die Kirche mit schwebenden Klängen des Stückes „Yellow after the rain“
von Mitchell Peters. Zurück zum Barock führte das Kammerensemble unter der Leitung von Clemens Hettler, Brigitte Becker und Susanne Piro. Aus der Kantate „Nun komm der Heiden Heiland“ von G.P. Telemann waren 1. Chor und Rezitativ, Arie (Sopran) Rezitativ, Arie (Tenor) –und Chor zu hören. Das Kammerensemble, hatte sich eigens für diesen schönen Rahmen des Adventskonzertes zusammen gefunden.
Ausführende waren hier Hanna Krämer, Julie Orschel (Solo), Kristina Schork (Sopran)
Miriam Stelzer (Rezitativ, Alt), Samuel Reich (Solo, Tenor), Theresia Jovic, Maria Jovic, Violine, Tamara Jushkova, Viola, Britta Wienkoop, Violoncello und Marie Stride, Orgel.
Zurück in die Gegenwart brachte Robert Brede die Zuhörer.
Am Marimba spielte er konzentriert und musikalisch die Kompostition „Rhythm Dance“
seines Lehrers Benjamin Wittiber. Das Stück erinnerte an eine orientalische Tänzerin
aus „Tausend und einer Nacht“.

Aus der Zeit der Klassik stammt die „Prager Sinfonie“ (Sinfonie Nr. 38 in D-Dur)
von W.A. Mozart. Mit dem 1. Satz Adagio – Allegro überzeugte um ein weiteres Mal das Sinfonieorchester unter der mitreißenden Führung von Clemens Hettler, bevor Bürgermeisterin Christiane Staab die Gäste verabschiedete, nicht, ohne vorher ausführlichen Dank an die Verantwortlichen dieses gelungenen Konzerts zur richten. Mit einem gemeinsam gesungenen „Es ist eine Ros entsprungen“, begleitet vom Sinfonieorchester, fand diese festliche Einstimmung auf die Adventszeit einen schönen Abschluss, unter begeistertem Applaus des Publikums.

Die Ausführenden des Orchesters waren: Violine: Viktor Barg, Gudrun Bernhard, Julian Baureis, Veronika Beurer, Annemarie Fischer, Henning Hinrichs, Gisela Höfer, Oliver Hommel, Maria Jovic, Theresia Jovic,  Aaron Moser, Johannes Reich, Julian Reiß, Annette Rouse,

Mona Scheerer, Rami Schulzki, Miriam Stelzer, Phil Tiemeyer, Lisa Werning, Elisabeth Wietor; Viola: Alf Bernhard, Elgin Fischbach, Tamara Jushkova, Beatrice  Sell; Violoncello: Sofie Balazy, Catharina Bock, Dominik Burger, Magdalena Grünberg, Laurentien Jungkamp, Michelle Sorriso, Marie Stride, Britta Wienkoop, Lotte Winterstein; Flöte: Luisa Ueltzhöffer, Sarah Weipert; Oboe: Mathis Häcker, Lucas Pohl, Friederike Tiemeyer;  Fagott: Leonard Grünberg, Malte Hinrichs, Miriam Philipp;  Horn: Nell Gramlich, Rebecca Osterheld;
Trompete: Jakob König, Jonas Stelzer; Posaune: Jara Vogt; Pauke: Arthur Burkhardt.

Musikalische Einstimmung auf Weihnachten

 

In der Vorweihnachtszeit lädt die Musikschule Südliche Bergstraße zu ihren festlichen Konzerten mit einem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Programm herzlich ein.


Beim Adventskonzert am Sonntag, 03.12.17 werden um 16.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Walldorf Sinfonieorchester, Flötenensemble,
Marimba Solo und ein Instrumentalensemble mit Gesang zu hören sein.


Das Weihnachtkonzert findet am Sonntag, 17.12.2017 um 16:00 Uhr in der Kath. Kirche in Nußloch statt.

Hier spielen das Kinderorchester, das Gitarrenensemble, das Klarinettenensemble, das Bläserquartett sowie das Jugendorchester.


Der Eintritt zu den Weihnachtskonzerten ist frei.
Über Spenden zugunsten unserer Musikschularbeit freuen wir uns.

Programm Adventskonzert 03.12.2017
Programm Adventskonzert 03.12.2017.pdf
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Jetzt auch Eltern-Kind-Gruppe in WALLDORF !

               

Hauptanliegen dieses musikalischen Frühförderkonzeptes ist es,
die musikalische Veranlagung des Kleinkindes zu fördern und die Musik zum täglichen Bestandteil in den Familien zu machen.

Die Kombination von Musik und Bewegung spricht alle Aspekte der kindlichen Entwicklung an.

In den Eltern-Kind-Gruppen werden bewusst Möglichkeiten geschaffen, miteinander zu spielen und spielerisch zu musizieren.
Die Eltern erhalten hier von erfahrenen Musikpädagoginnen Anregung,
wie sie Freude am eigenen Musizieren auch in der Familie entfalten können.


Auf vielfachen Wunsch findet ab Donnerstag, 7.12, um 11.15 Uhr der Kurs ELKI 1 für Kinder im Babyalter bis zum 17. Lebensmonat
im Evangelischen Gemeindehaus Walldorf, Schulstr. 4, Untergeschoss statt.
 

Interessierte können sich noch per Mail an office@musikschule-wiesloch.de
zum Schnuppern anmelden.
 

Die Stunden finden wöchentlich außerhalb der Schulferien statt.
Die Gebühr beträgt 23,70 € monatlich.

Anmeldungen erhalten Sie auf unserer Website unter Elementare Musikerziehung.

Wieder freie Plätze in den Eltern-Kind-Gruppen vor- und nachmittags

 

Für das gemeinsame Musizieren von Eltern mit ihren Kindern sind wieder einige wenige Plätze freigeworden!
 

Hauptanliegen dieses musikalischen Frühförderkonzeptes ist es, die musikalische Veranlagung des Kleinkindes zu fördern und die Musik zum täglichen Bestandteil
in den Familien zu machen. Die Kombination von Musik und Bewegung spricht
alle Aspekte der kindlichen Entwicklung an.


In den Eltern-Kind-Gruppen werden bewusst Möglichkeiten geschaffen, miteinander zu spielen und spielerisch zu musizieren.
Die Eltern erhalten hier von erfahrenen Musikpädagoginnen Anregung,
wie sie Freude am eigenen Musizieren auch in der Familie entfalten können.

Die Gruppen finden jeweils im Kulturhaus in Wiesloch, UG statt:
 

ELKI 1,

  • Donnerstag, 09.20 Uhr
     

ELKI 2

  • Montag, 16.30 Uhr
  • Mittwoch, 17.20 Uhr
  • Donnerstag, 07.20 Uhr
  • Donnerstag, 10.05 Uhr
     

ELKI 3

  • Montag, 15.30 Uhr,
  • Mittwoch, 16.30 Uhr
  • Donnerstag, 16.30 Uhr
     

Um sich zu informieren, können Sie einen Kurs einmal unverbindlich und kostenlos mit Ihrem Kind besuchen, und danach verbindlich anmelden.

Wenn Sie zum Schnuppern kommen wollen teilen Sie uns das bitte kurz
per Mail mit: office@musikschule-wiesloch.de

Wieslocher Nachrichten-Walldorfer Rundschau vom 9.11.2017

Mit freundlicher Genehmigung von Maria Bierwald und der RNZ
 

Junge Künstler nutzten wieder das Podium
Musikschule Südliche Bergstraße lud zum Schüler-Konzert
ins Wieslocher Kulturhaus

Wiesloch. (mbi) Die Musikschule Südliche Bergstraße hatte zu ihrem Podiumskonzert ins Kulturhaus Wiesloch eingeladen – und dabei waren an diesem Nachmittag ganz unterschiedliche Instrumente zu hören. Den Anfang machte Mailin Vogt mit ihrer Oboe aus der Klasse von Alexander Hamann. Sie spielte den melancholischen ersten Satz von Domenico Cimarosas Oboenkonzert c-Moll und dann sehr graziös das Allegro mit einem konzertanten Schluss. Veronika Beurer war im Anschluss mit ihrer feinen Stimme zu hören. Sie sang das Liebeslied „Le Violette“ von Alessandro Scarlatti sehr sauber und wirkte rhythmisch sicher. Am Klavier einfühlsam begleitet wurden die beiden Musikschülerinnen von Brigitte Becker.


Mit der Arabesque Nr. 1 von Claude Debussy stellte sich Sarah Weipert aus der Klavierklasse von Anette Olsson vor. Sie spielte das rhythmisch anspruchsvolle Stück mit viel Gefühl und Ausdruckswillen für Debussys zarte impressionistische Tongewebe. Das Violoncello-Duo Johanna Fischer und Lennart Birkner präsentierte das Duo Nr. 2 G-Dur von Joseph Reinagle. Die beiden sehr jungen Musiker aus den Klassen von Jutta Neuhaus und Brygida Lorenz musizierten das abwechslungsreiche Stück tonschön und sicher. In der Pause boten die fleißigen Helfer des Elternbeirats Getränke und Kleingebäck an.


Ganz andere Töne waren danach am Klavier von Thorben Sieber aus der Klasse von Svetlana Hauck zu hören. Er spielte „Nuvole Bianche“ von Ludovico Einaudi. Das Stück, das eher den Charakter von Pop- oder Filmmusik hat, beginnt eher nachdenklich, wird dann lebendiger und drängender und klingt am Ende wieder zart und verträumt. Thorben Sieber zeigte viel Gefühl für die emotional berührende Musik. Lisa Olinger aus der Klasse von Alexander Hamann spielte souverän und ausdrucksvoll auf ihrer Oboe eine Romanze von Robert Schumann. Den Abschluss machte Lea Gärtner (Klasse Svetlana Hauck) mit einem spannenden Stück Filmmusik: „The Black Pearl“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ von Klaus Badelt.


Die jungen Musikanten erhielten zum Dank für ihre Vorträge jeder eine Rose.

Impressionen - Tag der Vereine - Wiesloch / Palatin 14.10.2017

Kinder machten Zirkus

Konzert der Musikschule Südliche Bergstraße in der Festhalle

 

Dieser Text kann mit freundlicher Genehmigung von Agnieszka Dorn
veröffentlicht werden

Nußloch. (agdo) Es gab Tiger, Leoparden, Katzen, Bären und sogar Löwen. Sie standen alle in der Nußlocher Festhalle auf der Bühne und sangen schöne Lieder. Aber natürlich waren das alles keine echten Tiere, selbst wenn man es bei den fantasievollen Kostümen hätte meinen können. Schüler der Musikschule Südliche Bergstraße zeigten beim „Zirkus Musikus“, was sie im Laufe des Jahres alles gelernt hatten und begeisterten Eltern, Großeltern sowie alle Anwesenden.

Die Festhalle war proppenvoll und verwandelte sich kurzzeitig in eine bunte, schillernde Zirkuswelt. Mit dabei waren der Kinderchor, das Kinderorchester und die Kleinen aus der musikalischen Früherziehung. Die Schüler waren gesanglich und auch äußerlich in Rollen von Tieren, Artisten und Dompteuren geschlüpft, das machte ihnen sichtlich Spaß. Herzlich willkommen hieß Björn Strangmann, der Leiter der Musikschule, die Besucher zum letzten in der Mondspritzergemeinde. Denn laut Bürgermeister Karl Rühl übernimmt Björn Strangmann noch dieses Jahr die Leitung der Musikschule Mannheim.

Und dann ging es los: Das Kinderorchester betrat die Bühne und spielte unter der Leitung von Maria Köhnke einige Stücke. Darunter war das schwungvoll gespielte „Chinese Street Festival“ von Mary Cohen oder „Battly Cry“ von Sheila M. Nelson. Weiter ging es mit „Basque Dance“ und dem „Prärie Walzer“. Die jungen Musiker machten das ganz ausgezeichnet und bekamen viel Applaus. Dann war der Kinderchor an der Reihe, einige Kinder sangen mit bemalten Gesichtern, andere trugen schwarze Katzenohren auf dem Kopf. Andere waren wiederum ganz verkleidet – man war ja schließlich im Zirkus.

Akrobatisch ging es auch mit den Erst- und Zweitklässlern der Nußlocher Lindenschule unter der Leitung von Ulrike Piro und Daniela Neidlinger weiter. Die Kinder zeigten eindrucksvoll, was sie in ihrem Kurs „Musizieren-Bewegen-Sprechen“ rhythmisch, tänzerisch und musikalisch gelernt hatten.

Der Kinderchor sang unter der Leitung von Susanne Piro aus „Kroko Tarap“ von Uli Führe und Jörg Ehni, das Stück wurde von Brigitte Becker am Klavier begleitet. Die Kinder sangen über Hochseilartisten, Stimmakrobaten und über Zikusschlangen samt ihren Hut. So lauteten die Titel der Lieder, diese handelten eben von Zirkusartisten. Die Zuschauer waren von dem schön klingenden musikalischen Zirkus begeistert

Impressionen Kinderkonzert 16.07.2017 Nußloch

Percussion im Park mit der Musikschule Südliche Bergstraße
Die Kunst der Schlagzeugensembles kam voll zu Geltung

Mit freundlicher Genehmigung der Wieslocher Woche und Eduard Koelblin

(kob). Schon das farbige Einladungsbild auf dem Konzertplakat war so umfassend aussagekräftig, dass andere Veranstalter davon nur träumen können: Im Vordergrund die Schlagzeugensembles ,, Stickcontrol" und ,,Rappelkiste", im Mittelgrund eine Plastik in der Amarante-Anlage sowie Turm und Gebäude des ehemaligen Wieslocher Schlosses im Hintergrund. Zwar meinte der Leiter und gleichzeitige Mitspieler Benjamin Wittiber zu Beginn, es könne im Freien durch die etwas anderen Schallverhältnisse einiges verloren gehen, aber es kamen auch Gewinnmomente hinzu: Das Wetter erwies sich nachgerade als ideal; der Straßenverkehr wurde kaum wahrgenommen. Die Musik entfaltete sich in einer Weise, die an ihre historische Vorbestimmung erinnerte: lange Märsche und Ritte unserer Vorfahren durch die Landschaft zum nächsten Ort oder der ferner gelegenen Stadt sowie das weniger bequeme, in etwa gleichmäßige Rütteln in Fuhrwerken und Kutschen zu begleiten. Dabei wurde nicht nur in Friedenszeiten gesungen und musiziert. Nicht umsonst waren alle der zahlreichen Zuschauerplätze besetzt und es kamen ständig weitere neue Interessierte hinzu. Die Ensembles hatten sehr transparente Stücke ausgewählt, die ihre nachvollziehbare Charakteristik gut offenbarten und so ihr Publikum spürbar fesselten. Entsprechend dankbar und begeistert war auch der Applaus mit vielen Bravos. Man war nicht nur angetan, sondern diese Musik hatte die Zuhörer mit ihrer unverkennbaren Eigenkraft spürbar gepackt. Nun wirkten aber auch die jugendlichen Spielerinnen und Spieler nicht wie ,Greenhorns", sondern vielfach eher wie ,,alte Hasen“ im Percussionsgeschäft, die das Wesentliche dieser Musik hervorragend darstellen konnten. Natürlich gab es auch eine etwas geheimnisvolle Zutat: ein topfartiges Instrument, das mit einem feuchten Lederlappen bedient wurde. Aber auch das ist nicht neu. In der Musikgeschichte hat seit der Jahrtausende alten Urflöte so ziemlich alles einschließlich der sogenannten Phonolite (tonerzeugende Felsen) der Beeindruckung von Zuhörern gedient. Das Programm umfasste u. a. Titel wie ,,Caravan“, ,,Night in Tunesia", ,,Brazil", ,,Treasure", ,,La Samba", was gleichzeitig signalisierte, dass andere Regionen der Erde in Sachen ,,Percussion“ traditionell sehr rührig und ungemein produktiv sind. Zum Schluss durfte an diesem glücklichen Nachmittag auch das animierte Publikum mit kleinen Rhythmusinstrumenten mitspielen. Anschließend wurden die rund 15 Percussionistinnen und Percussionisten von Benjamin Wittiber einzeln vorgestellt. Zu den Hörgenüssen kamen dann noch leibliche hinzu. Ein Kleinbus mit Speiseeis und großen Tortenstücken war aufgefahren; Elternverein und Förderverein sorgten für Getränke aller Art. Zum Schluss blieben dem Musikschulleiter Bjoern Strangmann die Dankesworte an alle am Gelingen beteiligten Mitwirkende und Helfer. Hoffentlich wird den Bewohnern von Wiesloch und Umgebung bald wieder ein solch hochqualifiziertes Percussionskonzert geboten.  

Impressionen vom Stadtfest 2017

Vorspiel der Violinklasse von Viktor Barg

Kürzlich fand in der Sandhäuser Synagoge das alljährliche Vorspiel der Geigenschüler von Viktor Barg von der Musikschule Südliche Bergstraße statt. Es spielten sowohl Schüler die gerade erst seit einem halben Jahr das Instrument erlernen, als auch Schüler, die bereits seit acht Jahren Unterricht nehmen. Begleitet von Anette Olsson am Klavier wurde ein buntes Programm präsentiert, von „Hänschen klein“ bis zum anspruchsvollen „Concerto 1 in a-moll“.

Die dargebotenen Stücke wurden unter anderem von J.S. Bach, R. Fuchs und J.H. Fiocco verfasst. Der auf dem Programm stehende „Jägerchor“ entfiel, da die Interpretin kurzfristig erkrankt war. Letzten Endes ging das Vorspiel der 12 spielenden Schüler circa 45 Minuten lang. Für jeden war es ein unvergessliches Ereignis: Für einige Schüler war es das erste Konzert, andere spielten das erste Mal vor ihren Eltern und Verwandten. Es war die perfekte Vollendung eines Jahres im Geigenunterricht.

Clara Weigel, Schülerin

„Spielend lernen mit Musik“  
Aktuelles Programmheft 2017/2018 zur „Elementaren Musikerziehung“ liegt vor  

Am 1.Oktober starten die neuen Gruppen im Bereich der Elementaren Musikerziehung an der Musikschule Südliche Bergstraße.
Das umfangreiche Angebot für alle Altersstufen reicht von den Eltern-Kind-Gruppen, in denen Eltern mit ihren Babys und Kleinkindern
gemeinsam spielerisch musizieren können, bis hin zum Elementaren Musikunterricht für Kindergarten- und Grundschulkinder.
Alle Angebote haben zum Ziel, das Kind in seiner gesamten Persönlichkeitsentwicklung durch Musik zu fördern und seine Freude an der Musik
und am Musizieren zu wecken. In der Gruppe zu musizieren eröffnet den Kindern ein breites Spektrum an Spielmöglichkeiten,
die ihnen große Freude bereiten und sich darüber hinaus auch ideal auf ihre soziale Entwicklung auswirken.
Der ausführliche Flyer mit den Unterrichtsangeboten ist an verschiedenen Stellen ausgelegt.
Sie finden ihn auch auf der Website unter „Elementare Musikerziehung“.

Entdeckungsreise durch die Welt der Töne und Instrumente
Dieser Text darf mit freundlicher Genehmigung von Hans-Dieter Siegfried und der RNZ übernommen werden.

Wiesloch. (hds) Die Cafeteria hatte man vorsorglich in den Keller des Kulturhauses verlegt, um beim „Tag der Instrumente“ der Musikschule Südliche Bergstraße zumindest gegen die drohenden Unbilden der Witterung geschützt zu sein.
Eine Vorsichtsmaßnahme, die glücklicherweise unnötig war, denn das Wetter hielt dann doch, und so konnten die Jugendstadtkapellen aus Wiesloch und Walldorf am späteren Nachmittag noch unter freiem Himmel aufspielen.
Zuvor herrschte im Kulturhauses rege Betriebsamkeit. Viele Eltern waren mit ihrem Nachwuchs erschienen, um am musikalischen Schnupperkurs teilzunehmen.
Das Jugendorchester der Musikschule unter Leitung von Maria Köhnke spielte auf, die einzelnen Instrumente wurden vorgestellt, wie stets in bewährter Form durch den Leiter der Einrichtung, Bjoern Strangmann.
Es wurde jedoch nicht nur vorgespielt, sondern die jeweiligen Instrumente wurden auch im Detail erläutert und die Kinder konnten die Instrumente auch einmal selbst ausprobieren,
sodass die Eltern wertvolle Fingerzeige erhielten, mit welchem Instrument ihr Kind einsteigen könnte. Nach der Vorstellung von Gitarren, Geigen, Celli, Trompeten, Flöten, Saxofon, Klarinette, Tiefem Blech, Schlagzeug,
Klavier und gar einer Harfe bestand die Möglichkeit für die Eltern, sich in den benachbarten Räumlichkeiten der Musikschule ausführlich über die jeweiligen Angebote zu informieren oder gar den Nachwuchs gleich anzumelden.
Eine Möglichkeit, die immer gerne wahr genommen wird.

Impressionen vom Tag der Instrumente 01.07.2017 in Wiesloch

Impressionen vom Serenadenkonzert 25.06.2017 in Wiesloch

Konzert mit Klavier und Querflöte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 19. Mai erfüllten die sechs Pianistinnen und Pianisten und zwölf Querflötenspieler/-innen der Musikschule Südliche Bergstraße ein weiteres Mal die Laurentiuskapelle in Walldorf mit ihren klangvollen und wunderschönen Stücken.
Stolz präsentierten die Schüler was sie mit ihrer Klavierlehrerin Anette Olsson und ihrer Querflötenlehrerin Ute Albrecht über die letzten Monate hart erarbeitet haben.
Es wurden eine Vielfalt von Musikrichtungen abgedeckt und beschränkten sich nicht nur auf ein Genre. Von Blues, Rock und Jazz bis zu Klassik und Barock war alles dabei.
Ein herzerfüllendes Flötenensemble vollendete die Veranstaltung und der Abend wurde mit einem Bild von unseren Schüler/-innen und Lehrerinnen festgehalten.

(Marie Sauter, Schülerin)   

Orchesterfahrt mit dem Celloorchester und der Bigband
nach Nordrhein-Westfalen.  

 

Als wir am Freitag,  dem 12. Mai in Wiesloch vor dem Bus standen, waren wir alle gespannt auf das Wochenende, das vor uns lag: Eine dreitägige Konzertreise inklusive Musicalbesuch. Die erste große Aufgabe war, einen Bus mit 25 Celli, den Instrumenten und dem Equipment einer Bigband sowie dem Gepäck von rund 47 Leuten zu bestücken. Als dies geschafft war, begann die etwa dreistündige Fahrt nach Morsbach, wo unsere schöne Jugendherberge lag. Dort angekommen blieb uns nicht sehr viel Zeit, die Zimmer zu beziehen und unsere  Lunchpakete zu richten - wir wollten nach Bochum, um uns das Musical „Starlight Express“ anzusehen. Das Musical hat uns allen sehr gut gefallen – es war ein besonderer Programmpunkt. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, also am Samstag, war dann in Siegen der erste Auftritt, mit den „Sieg-Saxen“, der Bigband der Musikschule Siegen. Aus wettertechnischen Gründen spielten die beiden Bigbands drinnen, das Celloorchester konnte jedoch draußen auf dem Marktplatz in der Sonne spielen. Beide Orchester konnten die zahlreichen Besucher begeistern. Am nächsten Sonntagmorgen schon hieß es Packen und Aufräumen – der Aufenthalt in der Jugendherberge war viel zu früh zu Ende – auch dort hatten alle viel Spaß miteinander. - Aber es ging nicht gleich nach Hause, denn es stand noch ein Konzert im Kulturhaus von Lüdenscheid an. Hier war die Bigband der Musikschule in Lüdenscheid dabei, auch in unserem Celloorchester spielten einige Lüdenscheider Cellisten als Gäste mit. Nach dem Mittagessen mussten wir uns leider schon verabschieden, denn es war Zeit die Rückreise nach Hause anzutreten. Die Orchesterfahrt wird uns allen in guter Erinnerung bleiben.
(Text: Laurentien Jungkamp, Schülerin / Musikschule)  

Unsere Eindrücke bei „Jugend Musiziert“

- ein Stimmungsbild des Cellotrios

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war unser großes Ziel gewesen. Wir drei sind 12 Jahre alt und spielen seit 4-6 Jahren Cello. Frau Neuhaus und Frau Köhnke haben uns 1-2 Stunden montags, donnerstags und samstags unterrichtet.
Sie haben uns geholfen die Stücke einzuüben. In der ersten Probe hörte sich unser Trio noch etwas chaotisch an...
Doch dann zeigten Frau Köhnke und Frau Neuhaus uns, wie es geht – und am Ende war es gar nicht so schwer wie wir dachten: hier und da ein bisschen verbessern und dann konnte man schon besser üben.
Aber bei den Stücken musste man nicht nur Geduld zeigen, sondern auch Teamarbeit. Denn wenn es Fehler gab beim Üben, dann hing es nicht immer nur an einem von uns – wir waren zu dritt und das hieß,
dass jeder etwas dazu beitragen musste. Wir waren manchmal kurz davor aufzuhören, aber dann haben wir uns immer wieder zusammengenommen, aufgerappelt und weitergemacht.
Und das war gut so, denn es hat sich gelohnt.

 

Theresa Henneboel: „Es war ein tolles Gefühl mit dabei zu sein. Ich finde wir haben es gut gemacht.
Auch wenn sich manchmal ein paar Fehler in die Noten geschlichen haben, oder etwas schief ging: Es war ein tolles Erlebnis.“  

Ella Fischer: „Ich fand es eigentlich ganz schön. Wir haben eine tolle Freundschaft entwickelt und tolle Zeiten miteinander verbracht.
Aber ich finde trotzdem, dass es ein hartes Stück Arbeit war.“  

Katharina Jovic: „Ich finde es schön, dass wir mitgemacht haben, auch wenn es nicht der erste Preis war. Wir waren dabei und haben es geschafft.
Es hat viel Spaß gemacht, aber man musste auch mal für etwas kämpfen.
Aber wie heißt das Sprichwort? 'Erst die Arbeit und dann das Vergnügen'.“  

Mit freundlicher Genehmigung von Julia Blümel und der Rhein Neckar Zeitung

Viel Applaus für die jungen Talente

Preisträgerkonzert von „Jugend musiziert“ in Wiesloch –
„Trend zum Musizieren ist ungebrochen“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiesloch. (jbü) Stolz strahlten die Preisträger von der Bühne des Kulturhauses herab, in der einen Hand Medaille und Urkunde, in der anderen eine Rose. Es war das Ergebnis vieler Stunden des Probens für „Jugend musiziert“. Die jungen Talente der Musikschule Südliche Bergstraße erhielten Gelegenheit, noch einmal die eingeübten Stücke präsentieren, mit denen sie sich einen erfolgreichen ersten, zweiten oder dritten Platz im Wettbewerb für talentierte Nachwuchsmusiker erspielt hatten. Der mit dem Echo-Preis ausgezeichnete Wettbewerb zieht jährlich 25 000 Jungmusiker an, die in den 950 öffentlichen Musikschulen des Landes ausgebildet werden. In zentralen Wertungsspielen können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich für die nächste Runde im Landeswettbewerb und gegebenenfalls im Bundeswettbewerb qualifizieren. Mit der Teilnahme am Regionalwettbewerb in Heidelberg zeigte sich der Leiter der Musikschule Südliche Bergstraße sehr zufrieden. Angesichts von 17 gewerteten Schülern zog Bjoern Strangmann eine positive Bilanz. Im Gegensatz zu manch anderen Regionen sei „der Trend zum Musizieren“ und der Teilnahme am Wettbewerb ungebrochen. Um die nachkommende Musikergeneration brauchte man sich an diesem Abend keine Sorgen zu machen, stand sie doch bereits mit ihren Instrumenten auf der Bühne. In diesem Jahr hatte sich eine besonders junge Truppe zusammengefunden, deren Altersspanne von sieben bis 15 Jahren reichte. Strangmann würdigte insbesondere auch die viele Zeit, welche die jungen Musiker aufwendeten, um sich gerade auch in den Ensembles für die Vorbereitungen zu treffen.  

Dies sei in Zeiten der überquellenden Terminkalender, die manchmal enger getaktet seien als der eines Berufstätigen, nicht selbstverständlich. Auch Oberbürgermeister Dirk Elkemann war gekommen, um den Preisträgern als Schirmherr persönlich zu gratulieren. Die Musikschule und die Region seien stolz auf ihre jungen Musiker. Musikalische Spitzenförderung sei ein wichtiger Baustein, um weitere Nachwuchstalente zu motivieren, so Elkemann. Denn vielleicht ergeben sich aus den Spitzenleistungen irgendwann auch Spitzenkarrieren. Bevor die feierliche Ehrung stattfand, zeigten sich die Stars des Abends hoch konzentriert und gaben ein knapp einstündiges Konzert. Dabei gaben sie in verschiedenen Zusammensetzungen überwiegend klassische Stücke zum Besten. Vertreten waren ein Blechbläserquartett, zwei Violoncello-Trios und ein Quintett sowie zwei Solopianisten. Den Anfang machte das zweitplatzierte Blechbläserquartett mit Julian Wieditz und Felix Pilz an der Trompete sowie Leonie Fiala und Jara Vogt als klangliches Fundament an der Posaune. Damit zeigten die beiden Mädchen auch, dass das Blechregister längst keine Männerdomäne mehr ist. Danach folgten Tobias Pohl, Johanna Fischer und Lennart Birkner an den Celli: Sie spielten ein Stück von Telemann, mit dem sie sich einen ersten Platz gesichert hatten. Weiter ging es mit einem Solo von Eric Haspel, der dem Klavier mit flinken Fingern einen Walzer von Chopin entlockte. Das zweite Cello-Trio mit Teresa Henneboel, Ella Fischer und Katharina Jovic hatte einen zweiten Platz erreicht. Ihr Stück, der Ragtime „The Strenuous Life“, wurde vom US-amerikanischen Komponisten Scott Joplin geschrieben. Anschließend ging es nochmals an den Flügel: Jens Rosenbauer hatte sich wie auch Eric Haspel unter circa 100 teilnehmenden Pianisten durchsetzen können. Er ergatterte einen zweiten Platz und stellte sein Können mit „Kinderszenen“ von Schumann unter Beweis. Den krönenden Abschluss bildete das Violoncello-Quintett, das den Sprung zum Landeswettbewerb vor Kurzem in Heidenheim geschafft hatte. Kristina Schork, Sofie Balazy, Marie Stride, Laurentien Jungkamp und Michelle Sorriso gelangten dort auf den dritten Platz. Dass sie diesen verdient erspielt hatten, zeigten sie mit einer Suite von Peder Holm, die sich von einem gemäßigten Moderato über ein fröhliches Allegro ma non troppo zu einem glänzenden Maestoso e cantabile steigerte. Dann hatte das Warten für die Kinder und Jugendlichen endlich ein Ende und sie durften unter kräftigem Applaus ihre wohlverdienten Auszeichnungen entgegennehmen. Gemeinsam mit ihren Lehrern und dem Oberbürgermeister posierten sie für die vielen blitzenden Kameras der stolzen Familienangehörigen, der Musikschule und der Presse, ehe man den festlichen Abend gemeinsam ausklingen ließ.

Wettbewerb Jugend musiziert 2017

Preisträger Landeswettbewerb

Schüler Alter Wohnort Instrument Gruppe Punkte Preis Lehrkraft
               
Violoncelloquintett              
Kristina Schork 15 Sandhausen Violoncello III 18 3. M.Köhnke
Sofie Balazy 14 Hockenheim Violoncello III 18 3. B.Lorenz
Marie Stride 13 Nussloch Violoncello III 18 3. J.Neuhaus
Laurentien Jungkamp 13 Sandhausen Violoncello III 18 3. M.Köhnke
Michelle Sorriso 12 Sandhausen Violoncello III 18 3. M.Köhnke

 

Großes Finale: „Wir machen gemeinsam Musik“
Fremd sein - das verschwindet mit Musik.  

Geflüchtete aus ganz verschiedenen Herkunftsländern und Wieslocher musizierten zusammen, Männer, Frauen, Ältere, Jüngere und Kinder. Nach nur elf Wochen des gemeinsamen Übens ist es den vierzig Musikern gelungen, den voll besetzten Saal im Kulturhaus zu begeistern. Die Zuhörer applaudierten begeistert und reichlich. Hier wurde nicht über Integration diskutiert, sie fand einfach statt. (Fotos: SJR, Musikschule Südliche Bergstraße) Die Band, zur einen Hälfte Bürger aus Wiesloch, zur anderen hierher Geflüchtete, hat in einer beeindruckenden musikalischen Darbietung gezeigt, was Begeisterung und Enthusiasmus erreichen können. Unter dem Dirigat von Bjoern Strangmann, dem Leiter der Musikschule, erklangen die Jazz-Klassiker Cantaloupe Island, Oye como va und I feel good sowie die Songs We are family und California Dreaming. Mit dem Duo aus Sabine Rotsch am Cello und Walid Rasoul am Flügel erklang dazwischen ein leises, stimmungsvolles syrisches Lied. Frau Stindl von der Bürgerstiftung Wiesloch dankte der Software AG, die über das Projekt „Auf Augenhöhe“ die Finanzierung gesichert hat, sowie Herrn Tschira vom Session, Frau Kröhn von der Gerbersruhschule und den Verantwortlichen der Musikschule, die die Musikinstrumente zur Verfügung gestellt hatten. Monika Gessat vom Netzwerk Asyl Wiesloch erinnerte an den Beginn: Am ersten Abend im Januar wussten die Organisatoren nicht, ob einer der Geflüchteten den Weg von den Unterkünften zum Kulturhaus finden würde. Es kamen zwölf, die dann beim zweiten Mal noch einen Freund oder Mitbewohner mitbrachten. Und so war es auch bei den Wieslocher Bürgerinnen und Bürgern. Es war überwältigend! Sie kamen bei Frost und Sturm und bei Wind und Regen! Am schönsten ist für das Netzwerk die Erfahrung, dass fast alle die einmal dabei waren auch wiederkamen! Sie bedankte sich bei den Musikanten für ihr Durchhalten und Engagement mit einer Urkunde. Ihr Dankeschön ging auch an die Musiklehrer, die musikalischen Laien Mut gemacht und sie angespornt haben: Frau Ebbinghaus, die die Sänger und die Keyboardspieler trainiert hat, Herr Lederer, der mit jedem Abend eine immer größer werdende Gruppe spielbegeisterter Gitarrenfans zu betreuen hatte, Herr Nsotse, der mit seiner Trommeltruppe für Rhythmus und Schwung gesorgt hat und schließlich Herr Strangmann, der Organisator und Chef der Posaunen. Er hat mit Anne Sonnenberg von der Bürgerstiftung die Idee entwickelt, dann die Musiklehrer für das Projekt gewonnen und die praktische Umsetzung organisiert. Zum Dank überreichten die Musikanten ihren Musiklehrern einen Blumenstrauß. Lange standen die Musikanten und Zuhörer noch bei einem kalten Buffet und Getränken beisammen. Erste Ideen zur Weiterführung des gemeinsamen Musizierens wurden angesprochen, Kontakte erneuert oder geknüpft und Verabredungen getroffen. Text: Netzwerk Asyl  

Am ersten April beginnt das neue Musikschulsemester !
Tag der Instrumente lockte viele Kinder und ihre Eltern nach Walldorf.  

Unter dem Motto „Ihr macht die Musik“ hatte die Musikschule Südliche Bergstraße zu ihrem Infotag nach Walldorf eingeladen.
In den Räumen der Villa und der Scheune Hillesheim standen wieder alle Türen ür interessierte Besucher offen.
Unter Anleitung der Fachlehrkräfte, die auch für Fragen zur Verfügung standen, konnten alle Instrumente ausprobiert werden - dies rechtzeitig zum Beginn des neuen Semesters am 1. April.
Viele Eltern waren mit ihren Kindern unterwegs, aus allen Räumen erschallte Musik. Viele nutzten diesen Informationsnachmittag, um sich ausführlich beraten zu lassen.
In den Städten und Gemeinden der Musikschule Südliche Bergstraße in Wiesloch, Walldorf, Nußloch, Sandhausen und St. Leon-Rot sind derzeit insgesamt 2500 Schüler angemeldet, die von 65 Lehrkräften unterrichtet werden.
Zum großen Teil werden auch die Spieler in den Musikvereinen und Jugendorchestern von der Musikschule ausgebildet und auch in den allgemein bildenden Schulen ist die Musikschule mit verschiedenen Angeboten ein kompetenter Bildungspartner.
Der nächste große Instrumenteninfotag findet dann am 1. Juli in Wiesloch statt.
Anmeldungen für das neue Musikschuljahr am 1. April sind noch möglich.

Info unter Tel.: 06222-2083
E-Mail: office@musikschule-wiesloch.de
Website: www. musikschule-wiesloch.de  

Kürzlich fand das nun schon 36ste Vorspiel der Klavierklasse von Frau Overbeck statt. Jedes Jahr kann man dieses schöne Ereignis erleben.
Frau Overbeck hat den motivierten und fleißigen Schülern im Alter von 6 bis 20 Jahren Klavierunterricht gegeben. Dieses Jahr kamen leider viele Absagen wegen Krankheiten und andere Terminen.
Allerding haben 15 Kinder das Konzert unter anderem mit Stücken von Schuman, Beethoven, Mozart, Bach, Haydn und anderen Komponisten verzaubert und mit schönen Liedern, Menuetten und Polkas abgerundet.
Mit jeder Note hat die Laurentiuskapelle in Walldorf die Herzen der Gäste, Eltern und Verwandten mit Stolz und Liebe erfüllt.
Die Aufregung und Mühen der Kinder und Eltern haben sich gelohnt, alles in allem war es ein sehr gelungenes Konzert.
(Emma Selimovic, Schülerin)

Sprache der Musik ist universell
Musikschule und Netzwerk Asyl haben besonderes Integrationsprojekt gestartet - Konzert am 23. März

Mit freundlicher Genehmigung von H&B Pressebild Pfeifer

Derzeit wird bei dem Integrationsprojekt „Gemeinsam Musizieren“ von Musikschule und Netzwerk Asyl fleißig geprobt.
Alle freuen sich bereits auf das gemeinsame Konzert am Donnerstag, 23. März, im Kulturhaus Wiesloch. 

Wiesloch. (hds) Nicht ständig über die Integration von Flüchtlingen diskutieren und sie als „schwierig“ bezeichnen, sondern einfach aktiv werden: Dies ist der Ansatz eins gemeinsamen Projekts von Musikschule Südliche Bergstraße und Netzwerk Asyl. Unter der Überschrift „Gemeinsam Musizieren“ wurde im Januar damit begonnen, junge, erwachsene Flüchtlinge und Einheimische über die Musik zusammenzubringen. „Die Idee kam von der Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Annegret Sonnenberg“, erläuterte Monika Gessat vom Netzwerk Asyl. Aus ersten Vorstellungen wurden schnell konkrete Pläne. Es gab Informationsveranstaltungen in der Gemeinschaftsunterkunft an der Walldorfer Straße und im einstigen Hotel Mondial, wo derzeit in erster Linie Flüchtlingsfamilien untergebracht sind. „Wir hatten, als wir dort vorspielten, spontan großen Erfolg“, blickte der Leiter der Musikschule, blickt Bjoern Strangmann zurück. Viele zeigten Interesse und meldeten sich an, derzeit sind es etwa 20 Flüchtlinge, die einmal in der Woche zur Probe ins Kulturhaus kommen. Erklärtes Ziel ist, beim Konzert am 23. März das Erlernte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit von der Partie sind auch Einheimische. „Wir wollen sozusagen spielerisch Integration betreiben“, sagen Gessat und Strangmann. Auch die Finanzierung war schnell geklärt. Beantragte Fördermittel aus dem Fonds „Auf Augenhöhe“, den die Software AG-Stiftung betreibt, flossen in Höhe von 5000 Euro und so stand einer erfolgreichen Umsetzung nichts mehr im Wege. Mit einem eingespielten Lehrerteam der Musikschule, tatkräftig unterstützt von Christine Ebbinghaus von der Gerbersruhschule, ging es los. Die Instrumente wurden von der Musikschule und dem Musikhaus „Session“ zur Verfügung gestellt und eine anfängliche Unsicherheit war schnell verflogen. Es gehe nicht um Beschäftigungstherapie, heißt es, vielmehr wolle man über das gemeinsame Musizieren ein besseres Kennenlernen ermöglichen. Eine spielerische Integration Mit Posaune, Bass, Keyboard, Gitarre, afrikanischen Trommeln und mit Gesang wird losgelegt, Sprachbarrieren werden spielerisch überwunden und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit wird vermittelt. „Unser Projekt stellt eine besondere Form der Begegnung dar“, erklärt Monika Gessat. Seit Januar trifft man sich, Vorkenntnisse bei den Instrumenten waren nicht erforderlich. „Anfänglich haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt, haben vorgespielt, gezeigt, wie es geht – und die Flüchtlinge haben es nachgemacht“, blickt Strangmann zurück. Geprobt wird zunächst in kleinen Gruppen, um am Ende der jeweiligen Übungsstunde dann zusammen aufzuspielen. „Es geht uns dabei nicht um Perfektion, die Teilnehmer sollen Spaß haben und sich in einer lockeren Atmosphäre wohlfühlen“, betont Strangmann. Die Musiker kommen unter anderem aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Eritrea. Bis zum großen Auftritt stehen insgesamt elf Proben an. Der Unterricht ist flexibel und spontan. „Es ist vor allem entscheidend, die Angst vor einem möglichen Scheitern zu nehmen und den Mut zur Improvisation zu fördern“, sagt Strangmann. So wird ganz bewusst auf die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer Rücksicht genommen. Es gehe um die Stärkung des Selbstbewusstseins und vor allem auch darum, den Kontakt zwischen Flüchtlingen und Einheimischen herzustellen und zu intensivieren. „Die Musik als Kommunikation, so sind wir an die Sache rangegangen“, sagt der Leiter der Musikschule. Nach dem Ende des Projekts muss jedoch noch nicht Schluss sein. „Vielleicht überlegt der eine oder andere Musikverein, ob es möglich wäre, mit einer eigenen Initiative die Flüchtlinge musikalisch zu beschäftigen und so einen wertvollen Beitrag zur Integration zu leisten“, drückt Strangmann seine Hoffnung aus.

Info: Das Abschlusskonzert, bei dem nicht nur die einstudierten Stücke vorgestellt werden, sondern auch Interessantes über das Projekt selbst erläutert wird,
findet am Donnerstag, 23. März, um 19.30 Uhr im Kulturhaus in der Gerbersruhstraße statt.

Schülervorspiel der Violoncello Schüler der Klasse von Maria Köhnke
am 19.02.2017 in der Alten Synagoge in Sandhausen

In der vollbesetzten Alten Synagoge in Sandhausen traf sich die Violoncello Klasse von Maria Köhnke am 19.02.2017 zu ihrem diesjährigen Frühlingsvorspiel unter dem Motto „arcoRock und zupfPop mit Jazzlisimo“. Frau Köhnke freute sich in ihren einführenden Worten über die Vielfalt der dargebotenen Stücke, die einen abwechslungsreichen musikalischen Vormittag versprachen, denn die Schülerinnen und Schüler hatten sich dieses Mal selbst Gedanken gemacht, was sie vortragen wollten. So gab es ein facettenreiches Programm von Klassik, Rock und Pop bis hin zu Eigenkompositionen! Zunächst begann Lorin Taskiran mit einem Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß, den sie tänzerisch leicht darbot. Darauf schloss sich Thaddäa Schmidt mit zwei Stücken von G. Koeppen an, die von ihrer Mutter am Klavier begleitet wurde: einmal das träumerische, gefühlvolle „Julias Traum“, darauf einen ausgelassenen und fröhlichen „Fließband Boogie“. David Moser wagte sich an das in der Intonation anspruchsvolle „Summertime“ von G. Gershwin, das er gut meisterte. Im Folgenden konnte Hannah Niederhoff den volksliedhaften Charakter von „The Irish Washerwoman“ (Trad.) treffend herausarbeiten. Nun folgten zwei Songs des Arrangeurs J. van den Dungen, die Anne Tatzel und Jana Weidig einmal fröhlich, rhythmisch (Anna) und einmal melancholisch, sehnsuchtsvoll (Jana) interpretierten. Mayumi Wolter und Amelie Meyer spielten als Duo den bekannten Song „Rolling in the Deep“ von Adele, wobei es ihnen gelang, den eingängigen Beat herauszuarbeiten. Den zum Cello passenden tief traurigen Charakter des bekannten Filmsongs zur „Love Story“ von F. Lai konnte Anna Staab gut interpretieren, woraufhin Hanna-Cosima Gleis den ruhig-feierlichen Grundton von „The Next Time“ von P. Wedgewood mit steigernden dynamischen Elementen folgen ließ. Laura Müller gelang es den rhythmisch sehr anspruchsvollen Popklassiker„Beat it“ von Michael Jackson hervorragend darzubieten. Im weiteren Verlauf meisterte Tobias Pohl die schnellen Passagen aus dem Song „The Red-haired Priest“ von J. van den Dungen sehr sauber. Auch Gloria Siegel widmete sich gekonnt mit „Circus“ einem Song von J. van den Dungen, der an einen Charleston mit seinen tänzerischen Elementen der 20er Jahre erinnerte. Paul Joachim zeigte, dass auch der Rockabilly-Sound mit einem Cello sehr gut nachempfunden werden kann. Daraufhin ahmte Michelle Sorriso das französische Lebensgefühl des Genießens in „La Vie en Rose“ von Loningy gefühlvoll nach. Christoph Gade zeigte in seiner Eigenkomposition „Für Marie“, was es bedeutet, wenn der Musiker mit seinem Instrument eine Einheit wird. Nur so kann die Sinnlichkeit über das Instrument in Musik übertragen werden, was dem jungen Cellisten in früher erstaunlicher Meisterschaft gelang. Es folgte das Duo Henrik Srama und Christoph Gade, die virtuos den Popsong „Face It!“ interpretierten und zeigten, was man mit einem Cello alles machen kann. Zum Abschluss trug Magdalena Grünberg in Begleitung ihres Vaters (Klavier) und dessen Schulfreund (E-Gitarre) die Rockhymne „Bohemian Rhapsody“ von F. Mercury vor, in der die rockigen Elemente bewusst hervorgehoben wurden. Frau A. Olsson wusste die Schülerinnen und Schüler einfühlsam und anpassungsfähig zu begleiten, sodass dieses Vorspiel eine gelungene Mischung aus Play-back-Versionen und echter Begleitung bot. Mit diesem Vorspiel zeigte Maria Köhnke von der Musikschule „Südliche Bergstraße“ einmal mehr, wie sehr sich kontinuierliche, professionelle Arbeit mit pädagogischem Fingerspitzengefühl auszeichnet. Zum Schluss wurden Zuhörerschaft und Musiker zu einem reichhaltigen Buffet eingeladen, sodass der Vormittag gelungen ausklang.

ArcoROCK und zupfPOP- Cellovorspiel der Klasse Maria Köhnke
in der Alten Synagoge Sandhausen am 18.02.201

Welche schöne Melodien bietet doch der Pop: Love me tender, Song for Sue, Yesterday. Entsprechend ließen die Spieler ihre Celli singen (Sarah Crews, Katharina und Maria Jovic und Magnus Kuhn). Interessant zu hören war auch das Evergreen-Lied Aura Lee – das viel älteren Original des Presley-Songs Love me Tender (Nils Dangelmaier, Nikolas Gonzales Saez-Diez ). Mit zwei schottischen Country-Tänzen und dem Fließband-Boogie erinnerten Konstantin Schneider, Sara Giovane und Julika Fandry an die Ursprünge des Pop in der Tanzmusik. Rhythmisch sehr interessant waren die Bassstimmen zu „Something Stupid“, zum Playback von CD eingespielt ( Ophelia Knorpp und Noelia Martin Naranjo). Laurentien Jungkamp präsentierte musikalisch sehr einfühlsam „Just Dreaming“ - so ausdrucksvoll und melodisch kann ein Cello klingen. Michael Jackson, der „King of Pop“, wurde mit zwei Stücken gewürdigt: Black or White und Thriller (Simon Fischer, Annsophie Jungkamp). Die Cellisten arbeiteten deutlich die vertrackten Rhythmen und komplexen Strukturen heraus – Michael Jackson war ein anspruchsvoller Musiker. Richard Hanser präsentierte ein eigenes Arrangement des bekannten Rocksongs „Ace of Spades“ der Gruppe Motörhead und zeigte damit, dass ein Cello sich auch ausgezeichnet als markantes Bassinstrument bei Heavy Metal eignet. Mit Bohemian Rhapsody von Queen wurde ein weiterer Klassiker des Rock gespielt - die dynamische und opernhafte Melodie hat jeder im Ohr, schön dargeboten von Lotte Winterstein. Ein aktuelles Highlight war das Lied Crystallize von der amerikanischen Pop-Violinistin Lindsey Stirling. Kristina Schork hat das Lied für Cello anhand von Tonaufnahmen nachkomponiert und spielte es mit bewundernswerter technischer Souveränität. Zum Schluss erklang The Entertainer von S. Joplin (Elisabeth Häberle, Britta Wienkoop) als schwungvoller Rausschmeißer. Vielen Dank an Frau A. Olsson, die einfühlsam einige Cello-Schüler begleitet hatte. Die Zuhörer bedankten sich mit herzlichem Applaus bei Frau Köhnke und ihren Schülern für eine ansprechende und lehrreiche musikalische Stunde. Cordula Kienle    

Wettbewerb Jugend musiziert 2017

Preisträger Regionalwettbewerb Östlicher Rhein-Neckar-Kreis

Schüler Alter Wohnort Instrument Gruppe Punkte Preis Lehrkraft
               
Solowertung              
Eric Haspel 12 Walldorf Klavier II 15 3.Preis Viktor Köhnke
JensRosenbauer 13 Wiesloch Klavier III 19 2.Preis Renate Fritsch
               
Kammermusik              
               
Blechbläser Quartett              
Julian Wieditz 14 Wiesloch Trompete III 18 2.Preis Harald Weber
Felix Pilz 14 Wiesloch Trompete III 18 2.Preis Harald Weber
Leonie Fiala 13 Wiesloch Posaune III 18 2.Preis Pascal Morgenstern
Jara Vogt 13 Wiesloch Posaune III 18 2.Preis Bjoern Strangmann
               
Violoncello Trio              
Tobias Pohl 12 Sandhausen Violoncello Ib 21

1.Preis / Weiterl. 

nicht

vorgesehen

Maria Köhnke
Johanna Fischer 7 Wiesloch Violoncello Ib 21

1.Preis / Weiterl. nicht

vorgesehen

Jutta Neuhaus
Lennart Birkner 8 Hockenheim Violoncello Ib 21

1.Preis / Weiterl. nicht

vorgesehen

Brygida Lorenz
               
Violoncello Trio              
Theresa Henneboel 13 Wiesloch Violoncello III 17 2.Preis Jutta Neuhaus
Ella Fischer 12 Bammental Violoncello III 17 2.Preis Jutta Neuhaus
Katharina Jovic 12 Mühlhausen Violoncello III 17 2.Preis Maria Köhnke
               
Violoncelloquintett              
Kristina Schork 15 Sandhausen Violoncello III 23

1.Preis / Weiterl.

zum

Landes-

wettbewerb

Maria

Köhnke

Sofie Balazy 14 Hockenheim Violoncello III 23

1.Preis / Weiterl.

zum

Landes-

wettbewerb

Brygida

Lorenz

Marie Stride 13 Nussloch Violoncello III 23

1.Preis / Weiterl.

zum

Landes-

wettbewerb

Jutta

Neuhaus

Laurentien Jungkamp 13 Sandhausen Violoncello III 23

1.Preis / Weiterl.

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Landes-

wettbewerb

Maria

Köhnke

Michelle Sorriso 12 Sandhausen Violoncello III 23

1.Preis / Weiterl.

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Landes-

wettbewerb

Maria

Köhnke

 

2018 © Musikschule Südliche Bergstraße

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